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Teuflische Lesung

Heike Stöhr präsentiert in der Arnsdorfer Bibliothek den ersten Teil ihrer spannenden Trilogie, die hier in der Region spielt.

© Christine Fenzl

Arnsdorf. In der Arnsdorfer Bibliothek wird es am kommenden Montag, dem 5. Februar, spannend, historisch und dramatisch. Denn die Autorin Heike Stöhr ist zu Gast und liest aus ihrem neuesten Buch vor, das im September des vergangenen Jahres erschienen ist. Titel des Romans: Die Fallstricke des Teufels.

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Handlungsort ist das nicht weit entfernte sächsische Pirna im Jahre 1541. Rätselhafte Todesfälle häufen sich, als habe der Teufel selbst die Hand im Spiel. Gerade ist die 19-jährige Sophia in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, herangewachsen zu einer jungen Frau mit einem großen Interesse für Medizin. Denn als Kind hat sie sowohl Mutter als auch Bruder an die Pest verloren. Im Kontor ihres Vaters fällt ihr ein seltsames Buch in die Hände und sie hofft, darin ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Doch auch ein anderer weiß um die Existenz jenes Buches, das ungeheures Wissen verspricht: Stadtschreiber Wolf Schumann. Er ist besessen davon, es an sich zu bringen. Und schreckt selbst vor Mord nicht zurück...

Die Autorin Heike Stöhr wurde 1964 in Leipzig geboren und wuchs in Pirna auf. Sie studierte deutsche Sprache und Literatur sowie Geschichte in Leipzig und schrieb ihre Diplomarbeit zur sächsischen Geschichte. Heute lebt sie in Berlin, arbeitet als Lehrerin und hat begonnen, historische Romane zu schreiben. „Fallstricke des Teufels“ ist ihr erster Roman und der erste Teil einer Trilogie. Wer also Gefallen an dem ersten Buch findet, kann sich bereits auf den zweiten Teil freuen. Der soll voraussichtlich am 20. April unter dem Titel „Die Handschrift des Teufels“ erscheinen.

Die Lesung am Montag beginnt 19.30 Uhr. Die Bibliothek ist in der alten Plattenbauschule an der Stolpener Straße zu finden. Der Eintritt kostet zwei Euro. (ste)