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Teure Dachreparatur nach „Friederike“

Das Sturmtief deckte eine Freitaler Grundschule ab. Nun steht fest, wie groß der Schaden wirklich ist.

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Tobias Winzer

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Freital. Der Dachschaden an der Glück-Auf-Grundschule in Freital-Zauckerode soll so schnell wie möglich behoben werden. Das teilt das Rathaus mit. Nachdem das Sturmtief Friederike am Donnerstag vor einer Woche einen Großteil des Flachdaches abgehoben und in den Innenhof geweht hatte, sei der Schaden in dieser Woche von einem Gutachter untersucht worden. Dieser ist für die Versicherung tätig, von der sich die Stadt nun Geld zur Reparatur des Daches erhofft. Der Gutachter habe den Umfang des Schadens auf 150 000 Euro geschätzt. Das Dach war offenbar von einer Böe erfasst worden. Auch Regenrinnen und der Blitzableiter wurden beschädigt.

Die Beauftragung von Handwerkern und die Reparatur des Daches ist erst möglich, wenn die Versicherung das Geld freigegeben hat. „Wir hoffen auf eine zeitnahe und konstruktive Entscheidung“, so Rathaussprecher Matthias Weigel. Auf den Schulbetrieb hat das zerstörte Dach keine Auswirkungen. Nur der Innenhof, in den die Dachabdeckung geweht wurde, wurde gesperrt. Bereits am vergangenen Freitag – einen Tag nach dem Sturm – war das Dach notdürftig repariert worden. Damit sollten unter anderem weitere Schäden durch eindringendes Wasser verhindert werden.

Eine Vorbeschädigung des Daches schließt die Stadt aus. Es sei nach den Regeln der Technik ausgeführt gewesen. „Trotzdem ist niemand vor Schäden geschützt, besonders bei solchen unberechenbaren Böen“, so Weigel.