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Kinderhaus Tharandt erneuert sein Freilufttheater

Der sogenannte Fröbelkreis ist Treffpunkt für Kinder und Eltern. Das Gelände kann von allen genutzt werden.

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Fabian und Sebastian Eisold reparieren defekte Sitzbänke am Freilufttheater im Garten am Kinderhaus Tharandt.
Fabian und Sebastian Eisold reparieren defekte Sitzbänke am Freilufttheater im Garten am Kinderhaus Tharandt. © Kinderhaus Tharandt

Das kleine Freilufttheater auf dem weitläufigen Gelände des Kinderhauses Tharandt sieht wieder schick aus. Erst kürzlich haben engagierte Tharandter defekte Sitzbänke repariert. Wochentags ist der Park mit der zugehörigen Villa den Kindergartenkindern vorbehalten. Nach 17 Uhr und am Wochenende können auch alle anderen durch den Park flanieren oder auch das kleine Theater für Veranstaltungen nutzen.

Der Kindergarten arbeitet nach einer Fröbel-orientierten Konzeption. Friedrich Fröbel gründete 1840 den ersten Kindergarten in Deutschland. Seine Pädagogik zielt unter anderem darauf, dass Kinder frühzeitig durch Ausprobieren, Beobachten und Experimentieren lernen, ohne dass ihnen etwas aufgezwungen wird.

Geld für Baumaterial gesammelt

So wurden auf dem Gelände in Tharandt etwa Hochbeete und Spielmöglichkeiten angelegt. Dabei hilft auch das kleine Lufttheater, auch Fröbelkreis genannt. Hier trifft man sich zum Feiern und für Vorführungen der Kinder, es ist ein Ort zum Spielen, Singen oder auch dem gemeinsamen Essen am Nachmittag. Auch Eltern und Förderer treffen sich dort, um in gemütlicher Runde beisammen zu sein.

Seit mehr als einem Jahr gibt es auch den Förderverein Kinderhaus Tharandt. Der hatte gleich mal die Sanierung des Freilufttheaters in die Hand genommen. Die Bänke auf den Steinen waren verrottet und mussten erneuert werden. Mit einem Spenden-Flohmarkt und einem Kuchenbasar wurde Geld für Baumaterial gesammelt. Beim Vermessen, Sägen, Schleifen und Schrauben zuzugucken, war für viele Kinder äußerst spannend.

Der Verein, bestehend aus engagierten Eltern, Bürgern und Erziehern des Kinderhauses, setzt sich auch für den Erhalt der Judeichvilla als Kindergarten ein. "Das ist so eine schöne Anlage, die unbedingt als Kindergarten erhalten werden muss", sagt Erzieherin Susan Jang. Spätestens zum Kinderfest am 9. Juni kann sich jeder dann selbst davon überzeugen, wie schön es geworden ist. (SZ/gk)