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Theater ohne Worte

Zum 35. Mal laden die Pantomimen zu ihrem Festival ein.

Vielleicht ist es das Letzte seiner Art. Fans hoffen es nicht. Denn mag die treue Zahl pantomimebegeisterter Theaterfreunde auch nicht riesengroß sein – die Kunst selbst ist eine Große. Sie gilt als die Grundlage vieler darstellenden Genres. Und sie geht zu Herzen. Wo sonst, außer im Tanz begeistern die Akteure mit diesem Bewegungsgefühl und dieser Körperbeherrschung. Das erleben die Besucher des 35. Dresdner Pantomimefestivals am Wochenende in sechs Vorstellungen. Internationale Ensembles zeigen die faszinierende Vielfalt an verschiedenen Spielarten der Kunst ohne Worte. Zwei Theatergruppen reisen aus Russland an, eine aus Frankreich. Außerdem spielt das Ensemble der Mimenbühne zum letzten Mal. Im Sommer hat ihr Gründer und Leiter, Ralf Herzog, das Ende seines Theaters samt Pantomimeschule verkündet. Das Konzept ließ sich wirtschaftlich nicht mehr schultern. Trotzdem sind die Mitglieder mit Begeisterung dabei. Sie laden am Sonnabend, 19 Uhr, ins Theaterhaus Rudi zum Stück „Die Kleinbürgerhochzeit“ nach Bertolt Brecht ein. In gewohnter Tradition gehören zum Programm des Festivals auch Workshops für Laien mit Vorbildung. Dabei ist der fachliche Austausch der Mimen ein wichtiges Anliegen. Ein großes Erlebnis wird zudem die Abschluss-Improvisationsgala am Sonntag, 16 Uhr, im August-Theater sein. Dort trifft das Publikum auf alle Akteure zusammen. (SZ/nl)

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Vorstellungen am Fr./ Sa./So. Programm unter: www.pantomimefestival-dresden.de