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Döbeln

Theater wächst im Alter

Mit einem Vorgeschmack auf die kommenden Wochen und Monate haben die Künstler am Sonntag die Spielzeit 2019/20 eröffnet. Deren Motto heißt Jetzt.

Die Mittelsächsische Philharmonie hat im laufenden Beethovenjahr zur Spielzeiteröffnung Beethoven gespielt. Aber auch für das Döbelner Theater ist es ein besonderes Jahr: das 200. seines Bestehens.
Die Mittelsächsische Philharmonie hat im laufenden Beethovenjahr zur Spielzeiteröffnung Beethoven gespielt. Aber auch für das Döbelner Theater ist es ein besonderes Jahr: das 200. seines Bestehens. © Dietmar Thomas

Döbeln. Die Sommerpause an den Theatern in Döbeln und Freiberg ist beendet und die neue Spielzeit in Döbeln mit einem Theaterfrühstück am Sonntag eröffnet worden.

Dabei konnten sich Besucher einmal einen Vorgeschmack auf das gönnen, was ihnen Musiker, Sänger, Bühnen- und Theatermitarbeiter demnächst bieten wollen. Und das ist nicht wenig: „Zahlreiche Formate für kleine und große Kinder, Jugendliche, Erwachsene, nachdenklich Unterhaltsames, spaßig Unterhaltendes, Zeitgenössisches und Klassisches, kleine, mittlere und große sowie In- und Outdoor-Stücke erwartet das Publikum“, machte Geschäftsführer Dr. Hans Peter Ickrath neugierig. 

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Ein Klangerlebnis par excellence

Ulrich Tukur, Chefdirigent Juri Gilbo und die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg mit ihrem unvergesslichen Beethoven-Programm.

Und dieses Programm werde kontinuierlich ausgebaut. „Das heißt, das Theater wächst, zwar nicht an Personal, aber an Angeboten und Aktivitäten. So finden die Operettenaufführungen auf der Seebühne an der Talsperre Kriebstein immer mehr Zuspruch. Deshalb erreichen die Bühnenbilder neue Dimensionen und damit einhergehend wachsen auch die technischen Anforderungen“, sagte er im Jubiläumsjahr. Seit 1819 wird in Döbeln Theater gemacht – professionell.

Das 1. Sinfoniekonzert der mittelsächsischen Philharmonie in Döbeln wird es am 13. September geben. Darauf folgen in dieser Spielzeit in den Häusern und darüber hinaus zwölf Premieren und eine deutsche Erstaufführung. Mehr als 500 Veranstaltungen sind geplant.

Insgesamt will das Mittellsächsische Theater auch politischer werden. Deshalb steht die Spielzeit unter dem Motto: Jetzt. „Wir werden für Freiheitsrechte und schützenswerte Formen des Zusammenlebens eintreten“, kündigte Intendant Ralf-Peter Schulze an. (DA/sig/vt)