Kamenz
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Filmprojekt geht weiter

Am Kamenzer Lessinggymnasium wird der Streifen „Toxic“ gedreht. Das Drehbuch steht, jetzt werden noch Statisten gesucht.

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© MDR

Von Marvin Pögelt

Kamenz. Nach der Sommerpause trafen sich Schülerinnen und Schüler des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums, asylsuchende Kinder sowie Betreuer, um an einem Filmprojekt der Schule mitzuarbeiten. Von den anfänglich 90 Projektteilnehmern sind allerdings nur noch wenige übrig geblieben. Doch auch diese wollen bis September 2020 einen interkulturellen Film entstehen lassen (die SZ berichtete).

Das Drehbuch war bereits im vergangenen Schuljahr fertiggestellt worden. Der Film soll „Toxic“ heißen. Er soll gesellschaftliche Aspekte wie den Umgang mit sozialen Netzwerken oder das Verhalten in der Gruppe thematisieren. Vorgestellt werden soll das „toxische“ Material dann auf der interkulturellen Woche des Landkreises im kommenden Jahr. Bis dahin ist bis Jahresende „Drehen“ und danach das „Schneiden“ des Films angesagt. Begleitet wird das Projekt weiterhin durch den Regisseur Bernhard Marian Jéenel.

Auch in den Ferien sind einige Teilnehmer nicht untätig gewesen. Sie trafen sich Ende Juli für drei Tage in Bennungen im Südharz im Filmcamp. Es gab filmisches Know-how durch den Regisseur, aber auch Freizeitaktionen wie das gemeinsame Baden, Kochen oder Grillen. Elke Henßchen, stellvertretende Leiterin des Asylbewerberheims Kamenz, sagte zum Camp: „Es war einfach nur cool!“ Da derzeit noch zu wenig Schüler am Projekt beteiligt sind, fehlen für den ersten Drehtermin Ende September übrigens noch einige für die Szene benötigte Statisten. Interessierte können sich sehr gern melden, heißt es.

Anfragen/Infos unter [email protected]