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Thomas de Maizière bleibt Abgeordneter des Landkreises Meißen

Das erklärt der CDU-Politiker gegenüber der SZ. Der bisherige Bundesinnenminister gehört der nächsten Bundesregierung nicht an.

© dpa

Berlin/Meißen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird er neuen Bundesregierung nicht mehr angehören. Sein Amt wird der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer übernehmen. Der SZ sagte de Maizière am Mittwochnachmittag: „Gerne bleibe ich der Bundestagsabgeordnete unseres wunderbaren Landkreises Meißen und vertrete unsere regionalen Interessen in Berlin.“

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De Maizière sagte weiter, ein Ministeramt sei immer ein Amt auf Zeit, jetzt sei die Zeit gekommen, aus der Bundesregierung auszuscheiden. Er sei sehr stolz und dankbar, dass er in drei schwierigen Ressorts dem Land habe dienen dürfen. De Maizière hatte seit 2005 der Bundesregierung angehört. Der 64-Jährige war unter Kanzlerin Angela Merkel außer Innenminister (2009-2011, 2013-2018) auch Kanzleramtschef (2005-2009) und Verteidigungsminister (2011-2013).

De Maiziere wurde drei Mal für den Wahlkreis 155 Meißen in den Bundestag gewählt. 2009 erreichte 45 Prozent der Stimmen, 2013 sogar 54 Prozent und im vorigen Jahr konnte er sich nur noch knapp mit 34 Prozent gegen den AfD-Kandidaten Carsten Hütter durchsetzen. (SZ/um)