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Sport

Thüringer knackt Rekord beim Marathon

Mit Ankündigung gewinnt Marcel Bräutigam den Klassiker – und verblüfft mit seiner Zeit. Fast 6.000 Läufer sind am Sonntag auf den verschiedenen Strecken am Start.

Marcel Bräutigam gewann den 22. Oberelbe-Marathon. © Thomas Kretschel

Dresden. Marcel Bräutigam trotzte dem heftigen Gegenwind und gewann in Streckenrekordzeit den 22. VVO Oberelbe-Marathon. Der Thüringer vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein siegte über die 42,195 Kilometer von Königstein nach Dresden in 2:22:52 Stunden. 

Damit unterbot er die alte Bestmarke aus dem Jahr 2015 um knapp eine Minute (2:23:38). „Es war hart, aber der Hälfte hat der Wind ganz schön gepfiffen und ich habe im Kopf immer gerechnet, ob es mit der Zeit noch reicht. Jetzt bin ich glücklich, dass ich den Rekord habe“, sagte der frühere Biathlet Bräutigam.

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Platz zwei sicherte sich der Schotte Nikki Johnstone (2:28:29), mit dem er sich bis Kilometer 18 ein Duell geliefert und in der Führungsarbeit abgewechselt hatte. Seine Frau, die Halbgriechin Dioni Gorla, gewann mit großem Vorsprung bei den Frauen in 2:56:46 Stunden. 

„Wir sind das erste Mal in Dresden, ein landschaftlich toller Lauf. Aber für mich war es der härteste Marathon, den ich je gelaufen bin“, meinte die 22-Jährige erschöpft im Ziel.

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Bei idealem Läuferwetter mit Temperaturen um 12 Grad hatten sich am Sonntagmorgen 5.732 Läufer auf die verschiedenen Strecken gemacht. Ältester Teilnehmer war der 84-jährige Erhard Salaske, der die 21,1 Kilometer immerhin noch in unter drei Stunden finishte.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Verlauf des Sonntags auf sächsische.de