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Riesa

THW baut Schweinepest-Barrieren

Ehrenamtliche Helfer unterstützen seit Freitag ihre Kameraden beim Zaunbau an der polnischen Grenze.

Das THW errichtet die Wildschwein-Barrieren entlang der deutsch-polnischen Grenze.
Das THW errichtet die Wildschwein-Barrieren entlang der deutsch-polnischen Grenze. © dpa

Riesa/Rothenburg. Mehrere Gruppen der THW-Ortsverbände Bautzen, Görlitz, Zittau und Riesa sind seit Freitag im Schweinepest-Einsatz. Sie errichten an der deutsch-polnischen Grenze Zäune, die verhindern sollen, dass infizierte Wildschweine nach Sachsen kommen. Das sächsische Sozialministerium hatte das Technische Hilfswerk (THW) um Amtshilfe ersucht. Rund 80 Kilometer Zaun sollen in den nächsten Tagen errichtet werden. Zuvor erfolgte in Rothenburg eine Einweisung durch Mitarbeiter der Veterinärämter Görlitz und Meißen. 

"Es ist für den Freistaat Sachsen und besonders für die Landwirte enorm wichtig, dass wir jede Maßnahme ergreifen, um den Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest zu erhöhen", erklärt Sachsen Sozialministerin Petra Köpping. "Deshalb bin ich für die Unterstützung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks sehr froh und danke ihnen für ihren schnellen Einsatz und die sehr gute Zusammenarbeit. Wir werden mit Hilfe des THW die Barriere im gesamten Grenzverlauf zu Polen schließen."

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Die Ministerin betont, dass die größte Risikogruppe für eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Sachsen aber der Mensch sei. Sie appelliere, keine Essensreste auf Autobahnraststätten achtlos wegzuwerfen, sondern in geschlossenen Behältern zu entsorgen.

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Das Sozialministerium hatte am 21. Januar 2020 entschieden, die Wildbarriere an der gesamten Grenze zu Polen zu ziehen. Dafür wurde Zaunmaterial für die gesamten 128 Kilometer Grenzverlauf angeschafft. Die Kosten von 250.000 Euro trägt der Freistaat. (SZ mit dpa)

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