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Landtagswahl 2019

Das passierte in der Wahlnacht

Die endgültigen Zahlen, wie Ministerpräsident Michael Kretschmer reagiert und was die AfD jetzt fordert - der Überblick zur Landtagswahl.

© Hendrik Schmidt/dpa

Sächsische.de berichtet im Ticker von der Landtagswahl in Sachsen. Zusätzlich bieten wir einen Ergebnisdienst an. Dort können Sie das gesamte Ergebnis sowie die genauen Zahlen für jeden Wahlkreis und jede Gemeinde einsehen. ➡ Zur Wahlergebnis-Seite ⬅ 

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Nachtrag 1:30 Uhr: Das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl in Sachsen:

CDU: 32,1 Prozent (2014: 39,4)
AfD: 27,5 Prozent (2014: 9,7)
Die Linke: 10,4 Prozent (2014: 18,9)
Grüne: 8,6 Prozent (2014: 5,7)
SPD: 7,7 Prozent (2014: 12,4)
FDP: 4,5 Prozent (2014: 3,8 Prozent) 
Sonstige Parteien inklusive Freie Wähler: 9,2 Prozent

0.15 Uhr: An dieser Stelle beenden wir unseren Live-Ticker und danken für Ihre Aufmerksamkeit. Gute Nacht.

0.05 Uhr: Alle 60 Wahlkreise sind ausgezählt, der Wahlabend neigt sich dem Ende. In unserem Newsroom analysieren Politikwissenschaftler Hendrik Träger und SZ-Politikchefin Annette Binninger das vorläufige Ergebnis. Fest steht: Eine Regierung wird nur aus drei Parteien bestehen können, alles deutet auf eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD hin. Außerdem werfen unsere Experten noch einen Blick auf die Direktmandate, bei denen die CDU große Verluste hinnehmen muss. 

Tipp: Weitere Analysen, Hintergründe und Stimmen zur Wahl lesen Sie schon Montagfrüh um 5 Uhr in unserem Newsletter „Politik in Sachsen“. Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung!

23.45 Uhr: Alle Gemeinden sind ausgezählt. Das Endergebnis der Listenstimmen:

CDU 32,1 Prozent
AfD 27,5 Prozent
Die Linke 10,4 Prozent
Bündnis90/Die Grünen 8,6 Prozent
SPD 7,7 Prozent
FDP 4,5 Prozent
Sonstige Parteien inklusive Freie Wähler 9,2 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 66,6 Prozent, also waren 2.188.535 Menschen in Sachsen wählen. 

© SZ-Grafik

23.23 Uhr: 432 von 434 Teilgemeinden und Gemeinden in Sachsen sind nun ausgezählt, also etwa 99 Prozent der Wahlberechtigten. Nur auf zwei Gebiete wird nun noch gewartet: Jahnsdorf im Wahlkreis Erzgebirge 1 und Weißwasser im Wahlkreis Görlitz 1. 

23.18 Uhr: Jetzt ist auch in Dresden ausgezählt, die Wahlkreise 46 und 47 sind fertig geworden. In der Landeshauptstadt kommt die CDU bei den Zweitstimmen auf 26,8 Prozent, die AfD erreicht 20,7 Prozent. Die Grünen holen 16,9 Prozent, die Linke 11,4 Prozent und die SPD 8,5 Prozent. Die FDP holt hier 6,5 Prozent. 

23.10 Uhr: Der frühere Landespolizeipräsident Bernd Merbitz (CDU) hat im Wahlkreis 36 "Nordsachsen 3" gegen den AfD-Direktkandidaten Gudrun Petzold verloren. Der Posten war hart umkämpft, das Ergebnis knapp. Merbitz holte 31,6 Prozent der Stimmen, Petzold machte das Rennen mit 33,3 Prozent. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 33,7 Prozent im Wahlkreis vor der AfD (32,3 Prozent).

22.55 Uhr: Sachsens bisheriger Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) hat in seinem Wahlkreis 22 "Mittelsachsen 5" erneut das Direktmandat gewonnen. Er vereinte 36,9 Prozent der Stimmen auf sich, Christian Wesemann von der AfD bekam 29,4 Prozent. Schmidt sitzt seit 2004 im Sächsischen Landtag. Auch bei den Zweitstimmen setzte sich in seinem Wahlkreis die CDU (36,5 Prozent) gegen die AfD (28,8 Prozent) durch.

22.34 Uhr: Die Präsenz der AfD im neuen Sächsischen Landtag bleibt nicht auf die 30 zugelassenen Listenkandidaten beschränkt. Da am Sonntagabend auch AfD-Politiker Direktwahlkreise gewannen, die nicht auf den ersten 30 Plätzen der Landesliste waren, kommt die Partei nun über die Erststimmen-Erfolge mit mindestens 33 Sitzen in das Parlament. Als erster Direktkandidat gewann Timo Schreyer im Wahlkreis 54 (Bautzen 3). Im Vogtland gelang das Dietmar Frank Schaufel, in Mittelsachsen Lars Kuppi. 

22.30 Uhr: Claudia Maicher hat es in Leipzig ebenfalls geschafft. Im Ergebnis: drei Direktmandate für die Grünen.

22.22 Uhr:
Der Grüne Thomas Löser hat es geschafft – er hat seinen Dresdner Wahlkreis 45 (Dresden 5) geholt. Bei der Party in der Groovestation rufen nun alle „Thomas Thomas“. 

22.18 Uhr:
Die sächsische CDU hat ihre politische Allmacht im Land schon lange verloren. Umso mehr freut man sich nun über kleinere Erfolge und über Michael Kretschmer. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel (SZ+) 

22.17 Uhr:
 Der Wahlabend hat viele interessante Ergebnisse, eins ist jedoch besonders zu berücksichtigen. Das des Wahlkreises Görlitz 2, der Wahlkreis von Michael Kretschmer. Anders als noch zur Bundestagswahl 2017 kann der Ministerpräsident in seinem Heimat-Wahlkreis das Direktmandat holen. Einen Dämpfer gibt es dennoch: Die AfD hat bei den Zweitstimmen in Görlitz die Nase vorn. Politikwissenschaftler Hendrik Träger und SZ-Politikchefin Annette Binninger schätzen das Ergebnis in diesem Clip ein.

22.16 Uhr: Offensichtlich ist die Stärke der AfD im Landkreis Meißen vor der Landtagswahl von den Prognoseinstituten unterschätzt worden. Bereits am frühen Sonntagabend stand fest: Mario Beger (AfD) übernimmt im Wahlkreis Meißen 2 (Großenhain) das Direktmandat von Sebastian Fischer (CDU). Danach gab sich auch Geert Mackenroth im Wahlkreis Meißen 1 (Riesa) geschlagen. „Ich wünsche meinem Nachfolger Carsten Hütter im Interesse der Wahlkreis-Einwohner viel Erfolg.“ Auch Daniela Kuge verliert ihren Wahlkreis Meißen 3 (Meißen) an den AfD-Mann Thomas Kirste. Noch ist offen, ob sie es in den Landtag noch über die Liste schafft. 

22.10 Uhr: Sachsens CDU-Generalsekretär Alexander Dierks hat in seinem Wahlkreis in Chemnitz das Direktmandat geholt. Er setzte sich mit 29,8 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Bewerber Volker Dringenberg (26,5 Prozent) durch. Im Wahlkreis 11 trat auch Susanne Schaper (Linke) an. Sie holte 19 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen setzte sich ebenfalls die CDU mit 30,5 Prozent der Stimmen gegen die AfD (26,2 Prozent) durch.

22.08 Uhr: Juliane Nagel ist durch, die Linkenpolitikerin zieht wie 2014 direkt in den Landtag ein. Die Grünen können in Leipzig außerdem erstmals ein Direktmandat bei der Landtagswahl gewinnen - und sich Hoffnung auf ein zweites machen. In Wahlkreis 30 liegt Claudia Maicher vor Marco Böhme (Linke). Zwei Wahlbezirke fehlen noch.

22.06 Uhr: 
Die SPD ist durch die Polarisierung unter die Räder gekommen. Für Parteichef Martin Dulig kein Grund, frustriert zu sein. Mehr dazu lesen Sie hier (SZ+).

22 Uhr: Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) hat es doch geschafft. Er gewinnt knapp gegen seinen AfD-Kontrahenden Rene Hein das Direktmandat im Wahlkreis Meißen 4. Damit ist Rößler ununterbrochen seit 1990 im sächsischen Landtag. (SZ/um)

21.59 Uhr: Vor dem Landtag gibt es kleine Demo von "Fridays for future", die sehr übersichtlich bleibt.    

© Thomas Kretschel

21.58 Uhr: Zum ersten Mal seit 1990 hat die CDU das Direktmandat im Wahlkreis Mittelsachsen 4 verloren. Noch bevor alle Stimmen ganz ausgezählt waren, gestand der Döbelner CDU-Direktkandidat Dr. Rudolf Lehle seine Niederlage ein. „Wir haben engagiert gekämpft. Wie der Effekt ist, das liegt in der Hand der Wähler“, sagte Lehle. Zum Sieg fehlten ihm reichlich 500 Stimmen. Gewinner der Wahl ist der Chemnitzer Lars Kuppi von der AfD, von Beruf Polizist. Er erhielt 31,7 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 33,9 Prozent vor der AfD.

21.55 Uhr: Der Wahlabend neigt sich langsam dem Ende. Alle Ergebnisse, Analysen, Kommentare und Nebengeräusche zur Landtagswahl gibt es kurz und komprimiert morgen früh um 5 Uhr mit dem kostenlosen Newsletter „Politik in Sachsen“. Hier geht es zur Anmeldung.

21.50 Uhr: Wieder eine Hochrechnung, dieses Mal von der ARD: CDU 32,5 Prozent, AfD 27,8 Prozent, Linke 10,3 Prozent, Grüne 8,2 Prozent, SPD 7,8 Prozent, FDP 4,5 Prozent. Die Sonstigen kommen auf 8,9 Prozent. 

21:49 Uhr: Sachsens Ministerpräsident  Michael Kretschmer (CDU) äußert sich gegenüber sächsische.de-Reportern zum Wahlausgang:

21.43 Uhr: In Dresden sind mittlerweile 496 von 504 Gebieten ausgezählt. Bei den Zweitstimmen liegt dabei die CDU mit 26,9 Prozent vor der AfD, die auf 20,7 Prozent kommt. Platz 3 geht an die Grünen mit 16,8 Prozent. Bei den Direktstimmen haben aktuell die CDU-Kandidaten in allen sieben Wahlkreisen der Stadt die Nase vorn. Das kann sich aber noch ändern. Besonders eng ist es etwa im Wahlkreis 45, wo CDU-Mann Gunter Thiele 19 Stimmen vor dem Grünen Thomas Löser. Noch ein Lokal ist hier auzuzählen. Lösers Team steigt bereits von Bier auf Wodka um. 

21.37 Uhr: Männer wählen anders als Frauen - zumindest wenn es um CDU und AfD geht. Nach einer ersten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen haben 31 Prozent der wahlberechtigten Männer die CDU gewählt, aber 37 Prozent der wahlberechtigten Frauen. Bei der AfD sah das Verhältnis der Geschlechter andersherum aus: Die Partei bekam die Stimmen von 33 Prozent der wahlberechtigten Männer, aber nur von 22 Prozent der Frauen. Bei den anderen Parteien war es eher ausgeglichen: Linke: 10 Prozent Männer und 11 Prozent Frauen, Grüne: 8/9 Prozent, SPD 7/9, FDP: 4/5 Prozent. 

21.30 Uhr: Bahnt sich da eine Sensation an? Noch liegt Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) in seinem Wahlkreis Meißen 4 mit 27 Prozent hinter seinem Kontrahenten Rene Hein von der AfD mit 32 Prozent. Das Radebeuler Ergebnis könnte dem CDU-Mann aber das Direktmandat und damit den Wiedereinzug in den Landtag retten. Denn mit dem auf der Internetseite der Stadt veröffentlichtem Ergebnis würde Rößler mit über 700 Stimmen führen. Allerdings ist das Ergebnis - das letzte aus dem Wahlkreis – immer noch nicht hochgeladen. (SZ/gör)

21.26 Uhr: Besonders eng geht es aktuell im Wahlkreis 45 zu. Gleichstand Thomas Löser (Grüne) und Gunter Thiele (CDU) liegen gleichauf - und nur noch ein Lokal ist auszuzählen. Alle sind angespannt, keiner spricht mehr, alle starren auf ihr Handy. 

21.26 Uhr: Die Linkspartei erreicht bei der Landtagswahl in Sachsen ein historisch schlechtes Ergebnis und verliert ihre Rolle als Oppositionsführer im Landtag. Mehr dazu in diesem Artikel (SZ+)

21:18 Uhr: Wahlkrimi im Osterzgebirge: Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois von der CDU liegt nur noch mit 0,1 Prozentpunkten (34 Stimmen) in Führung. Ihr AfD-Herausforderer André Barth hat 33,6 Prozent, sie 33,7 Prozent. Noch muss Klingenberg auszählen, dann weiß Dombois, ob Sekt oder Selters.

21.15 Uhr: Nach bisherigen Stand holt nur Thomas Löser ein Direktmandat für die Grünen in Dresden. Derzeit sind 463 von 502 Wahllokalen ausgezählt.

21.06 Uhr: Auf der Brühlschen Terrasse in Dresden demonstrieren gut 30 Menschen gegen die AfD. Sie haben ein Banner ausgerollt: „Solange es brennt, zusammenhalten gegen den Rechtsruck“. Das Banner hing auch schon beim Konzert von Feine Sahne Fischfilet bei den Filmnächten. Die Polizei ist vor Ort, es bleibt aber friedlich. Am Terrassenufer warten zudem Dutzende Menschen auf das Schiff, auf dem die AfD-Wahlparty stattfindet.

© SZ

21.04 Uhr: Die Grünen liegen in zwei Wahlkreisen in Leipzig bei den Direktmandaten vorn. Auch Juliane Nagel (Linke) liegt in Leipziger Süden vorn.

21.03 Uhr:   Nichtsahnend hat AfD-Chef Alexander Gauland im ZDF ein Interview vor einem Plakat gegeben, das rassistisches Gedankengut anprangert. Während der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei  auf Fragen der ZDF-Journalistin Bettina Schausten antwortete, wurde hinter ihm, durch eine Glaswand, ein selbstgemaltes Plakat in die Höhe gereckt mit der Aufschrift: "Rassisten sind keine Alternative" - offensichtlich in Anspielung auf die "Alternative für Deutschland". Auch bei Interviews anderer Politiker war das Schild während der Live-Übertragung zu sehen.

21.00 Uhr: Nächster Zwischenstand – nun vom ZDF: CDU 32,4 Prozent, AfD 27,9 Prozent, Linke 10,1 Prozent, Grüne 8,6 Prozent, SPD 7,7 Prozent, FDP 4,3 Prozent und sonstige Parteien inklusive der Freien Wähler auf 8,9 Prozent.

21.00 Uhr: Der Jubel auf Wahlparty der CDU ist groß, auch bei der AfD ist man mit den Zahlen zufrieden. Enttäuschte Gesichter gibt es bei der Linken, die Grünen sind verhalten fröhlich. Mit dem aktuellen Stand könnte die FDP hinsichtlich möglicher Regierungskonstellationen noch zum Zünglein an der Waage werden. Warum, das erklärt Politikwissenschaftler Hendrik Träger von der Uni Leipzig in diesem Clip.

20.55 Uhr: Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ist das Direktmandat in seinem  Görlitzer Wahlkreis nicht mehr zu nehmen. Nach Reichenbach und Vierkirchen, eher kleinere Städte und Orte im Görlitzer Umland, hat er jetzt mit großem Abstand die Stadt Görlitz gewonnen: 45 zu 37,8 Prozent. Die AfD ist aber bei den Zweitstimmen in Görlitz die Nummer eins. Auch hat Sebastian Wippel den kleinen Ort Königshain im Wahlkreis bei den Erststimmen knapp vor Kretschmer gewonnen. Nun steht hier nur noch Markersdorf aus. Doch hat Kretschmer 2.400 Stimmen Vorsprung, Markersdorf hat nur 3.200 Wähler. Die Ergebnisse dieses Wahlkreises finden Sie hier. 

20.50 Uhr: Der Spitzenkandidat der Linken, Rico Gebhardt, hat gerade auf der Wahlparty seiner Partei gesprochen: "Das ist ein bitterer, beschissener Abend mit dramatischen Verlusten. Ich nehme es als persönliche Niederlage an. Eine einzige Frage hat alles überdeckt: Gewinnt die CDU oder gewinnt die AfD? Lasst uns darüber reden, was wir besser machen."

20.47 Uhr: Der Sieger von Großenhain steht fest: Nachdem die Stimmen für die Stadt ausgezählt worden waren, hatte Mario Beger allen Grund zum Jubeln. Der AfD-Politiker, welcher die Stimmen auch in den ländlichen Gemeinden wie Thiendorf, Ebersbach, Lampertswalde und Schönfeld auf sich vereinen konnte, zieht als Direktkannadidat in den sächsischen Landtag ein. Der Großenhainer konnte sich deutlich gegen Sebastian Fischer von der CDU durchsetzen. (SZ/ck)

20.46 Uhr: AFD-Spitzenkandidat Jörg Urban hat seinen Wahlkreis Bautzen 5 nicht gewonnen. Er unterlag Marko Schiemann von der CDU.  

20.40 Uhr: Die Grüne Katja Meier spricht gerade in der Dresdner Groovestation: Das AfD-Ergebnis sei erschreckend, Herr Urban könne gerade vor Kraft nicht laufen, sagt sie.

20.30 Uhr: Die erzkonservative CDU-Splittergruppe Werteunion hat sich unterdessen für eine CDU-Minderheitsregierung in Sachsen ausgesprochen. Das Vertrauen der Wähler in eine bürgerlich-konservative CDU-Politik dürfe "auf keinen Fall durch eine Koalition unter Beteiligung der linksradikalen Grünen gefährdet werden", warnte die Werteunion am Sonntagabend nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in einer Erklärung. Eine solche Koalition würde zudem zur endgültigen Spaltung der CDU führen. Die Werteunion kritisiert auch die ablehnende Haltung der CDU-Spitze um Annegret Kramp-Karrenbauer und des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer gegenüber dem Wahlkampfengagement des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen für der Werteunion in Sachsen. Die Ablehnung sei unprofessionell und habe der CDU zahlreiche Wählerstimmen gekostet.

20.24 Uhr: Die FDP zieht höchstwahrscheinlich nicht in den Landtag ein. Für den "Macher" Holger Zastrow könnte das Ergebnis das Aus bedeuten. Mehr dazu in diesem Artikel (SZ+) 

20.20 Uhr: "Wir haben die Stärke der AfD im Landkreis Meißen unterschätzt", sagte Valentin Blumert von wahlkreisprognose.de. Sie wurden deutlich schwächer prognostiziert. Jetzt sieht es so aus, als ob sie drei der vier Direktkandidaten Landkreis Meißen durchbringen werden. Aber auch die Meinungsforschungsinstitute lagen falsch. (SZ/um)

20.18 Uhr: Aktuell sind 181 von 434 Teilgemeinden ausgezählt sagt Landeswahlleiterin Carolin Schreck. Die Zahlen können Sie auf unseren Wahlergebnis-Seiten sehen. Der erste vollständige Wahlkreis soll laut Schreck gegen 21 Uhr ausgezählt sein, ein vorläufiges Ergebnis wäre demnach gegen Mitternacht schön. Es wird aber wohl erst danach werden. 

© dpa

20.13 Uhr: Bei der Grünen-Party in der Groovestation in der Dresdner Neustadt schlägt gerade die Stimmung ein wenig um. Aktuell liegen in allen Dresdner Wahlkreisen die CDU-Kandidaten vorn. Die Direktkandidaten Thomas Löser und Valentin Lippmann, denen die größten Chancen auf ein Direktmandat ausgerechnet werden, tigern nervös über den Hof und starren auf ihre Handys.

20.11 Uhr: Entweder richtig oder gar nicht. So hatte Dr. Rudolf Lehle, der Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 21 (Altkreis Döbeln), seine Strategie ausgerichtet. Ohne einen Platz auf der Landesliste ging er ins Rennen. In seiner Wahlheimat, der Großen Kreisstadt Döbeln, entfallen 27,5 Prozent der Stimmen auf den früheren Ärztlichen Direktor des Fachkrankenhauses Bethanien Hochweitzschen. AfD-Mann Lars Kuppi, Polizeiobermeister aus Chemnitz, gewinnt in Döbeln mit 32,5 die meisten Erststimmen. SPD-Generalsekretär Henning Homann kommt auf 12 Prozent, Linken-Kandidatin Marika Tändler-Walenta auf 10,4 Prozent. Beachtliche 10,8 Prozent erzielt der Döbelner Bauunternehmer Sven Weißflog, der für die Freien Wähler antritt. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 33,5 Prozent vor der AfD, die 30,7 Prozent verbucht.   

20.05 Uhr: Die CDU-Kandidatin Barbara Klepsch, die gerade in ihrem Dresdner Wahlkreis hinten liegt, hat die Zwischenstände ziemlich nervös auf dem Handy verfolgt. Seit dem 13. November 2014 ist sie Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz.

20.00 Uhr: Nächster Zwischenstand - nun von der ARD: CDU 32,5 Prozent, AfD 27,8 Prozent, Linke 10,1 Prozent, Grüne 8,4 Prozent, SPD 7,8 Prozent, FDP 4,6 Prozent und sonstige Parteien inklusive der Freien Wähler auf 8,8 Prozent.

19:59 Uhr: Ilse Bähnert soll in den Landtag - das wünschen sich mehrere Wähler aus Pirna. Sie haben den Namen der Kultfigur, die vom Schauspieler Tom Pauls verkörpert wird, auf den Stimmzettel geschrieben. Damit haben sie allerdings den Stimmzettel ungültig gemacht.

© Daniel Förster

19.55 Uhr: Und wieder ein neuer Zwischenstand vom ZDF: CDU 33,0 Prozent, AfD 28,1 Prozent, Linke 9,9 Prozent, Grüne 8,1 Prozent, SPD 7,6 Prozent, FDP 4,5 Prozent und sonstige Parteien inklusive der Freien Wähler auf 8,8 Prozent. 

19.55 Uhr: In Radebeul liegt Matthias Rößler (CDU) mit 31 Prozent deutlich vor dem AfD-Kandidaten Réne Hein (24 Prozent). Noch fehlen allerdings die Stimmen aus neun der insgesamt 31 Wahllokale. Martin Dulig (SPD) landet mit 17 Prozent auf Platz 3. (SZ/per)

19.54 Uhr: Ein Zwischenstand aus Dresden: Hier liegt nach Auszählung von gut der Hälfte der 504 Gebiete die CDU mit 26,4 Prozent vor der AfD (22,2 Prozent) und den Grünen, die hier bislang auf 16,1 Prozent kommen. 

19.46 Uhr: Christian Hartmann, Dresdens CDU-Chef, Fraktionsvorsitzender im Landtag und Direktkandidat Wahlkreis 41: „Es ist wichtig, dass die CDU stärkste Kraft ist. Damit haben wir einen klaren Regierungsauftrag. Wir müssen aber auch Demut zeigen, weil es sicher eine ganze Menge strategische Wähler gab. Der gesellschaftliche Zusammenhalt wird das Thema der Zukunft sein.“ Zu Dresden konnte Hartmann noch keine Einschätzung abgeben, hier läuft die Auszählung noch. 

19.41 Uhr: Das erste Ergebnis aus dem Görlitzer Wahlkreis kommt aus Vierkirchen. Demnach liegt Michael Kretschmer bei den Erststimmen mit 46,2 Prozent deutlich vor AfD-Kandidat Sebastian Wippel mit 40,7 Prozent. Bei den Zweitstimmen liegt dagegen die AfD mit 41,4 Prozent vor der CDU 37,7 Prozent. Alle anderen Parteien liegen weit abgeschlagen, die Grünen bei den Zweitstimmen kommen auf Platz 3 mit 5,8 Prozent. 

19.41 Uhr: Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat das Landtagswahlergebnis der CDU in Sachsen als "schwere Niederlage" bezeichnet. "Es geht einfach nicht, dass sich die sächsische CDU bei 32 Prozent einrichtet, wo die Partei noch vor 20 Jahren bei 56 Prozent lag", sagte Maaßen dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Maaßen hatte hier wochenlang Schlagzeilen gemacht - bis er kürzlich ankündigte, sein Engagement im Freistaat einzustellen, nachdem Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ihn kritisiert hatte. 

19.40 Uhr: Thomas Kunz, der in Dresden für die FDP angetreten war: "Wir müssen jetzt gucken, wer für dieses Ergebnis verantwortlich ist, und welche Konsequenzen wir aus dieser Verantwortlichkeit ziehen werden." Natürlich müsse man nun Personaldiskussionen führen. Kunz zeigte sich am Abend mit dem Wahlkampfkonzept seiner Partei unzufrieden. 

19.39 Uhr: Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) könnte es gelingen, sein Direktmandat im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu verteidigen. In seiner Heimatstadt Freital ist fast die Hälfte der Stimmbezirke ausgezählt und Wöller liegt mit 39,1 Prozent klar vor seinem AfD-Konkurrenten Norbert Otto Mayer (32,6 Prozent). Andreas Hofmann von den Freien Wählern, besser bekannt als DJ Happy Vibes, kommt auf 7,8 Prozent. 

19.36 Uhr: Nach der aktuellen ZDF-Hochrechnung ist die Linke nun einstellig. Sie kommt nur noch auf 9,9 Prozent. An der Spitze weiterhin die CDU mit 33,1 Prozent, gefolgt von der AfD mit 28,1 Prozent. Die Grünen kommen auf 8,3 Prozent, die SPD auf 7,6 Prozent und die FDP auf 4,5 Prozent. Sonstige – inklusive der Freien Wähler – 8,5 Prozent. 

19.36 Uhr: Der Wahlabend ist noch relativ jung. Was die ersten Zahlen aber schon zeigen, ordnen SZ-Politikchefin Annette Binninger und Politikwisschenschaftler Dr. Hendrik Träger in diesem Video ein.

19.33 Uhr: Geteilte Stimmen bei den Grünen: Viele haben sich vom Bildschirm abgewandt, trinken Bier, plaudern, sagen, man müsse erst die endgültige Auszählung abwarten. Andere äußern Befürchtungen, dass es für ein "Weiter so" der Großen Koalition knapp genügen konnte. Ihr erklärtes Ziel, zweistellig zu werden, haben die Grünen nach aktuellem Stand deutlich verfehlt.

19.23 Uhr: Sachsens AfD-Chef Jörg Urban strebt eine Neuwahl an, sollte seine Partei bei der Landtagswahl mehr Sitze erreicht haben, als sie Kandidaten aufstellen durfte. "Wir haben ja schon vor der Wahl gesagt, wir werden in jedem Fall den Rechtsweg gehen, was die Listenstreichung betrifft", sagte er am Sonntag im MDR. Das gelte unabhängig von der Frage, "ob wir alle Plätze besetzt bekommen oder nicht". Nun könne sein, dass genau dies wegen der sehr guten AfD-Zahlen von rund 27 Prozent so eintrete. Nach jüngsten Hochrechnungen stünden der AfD 38 Mandate zu - acht mehr, als die Partei zugelassene Kandidaten auf der Liste hat. Diese Lücke könnte über erfolgreiche Direktmandate geschlossen werden. "Wir werden über das Verfassungsgericht am Ende eine Neuwahl erstreiten", so Urban. "Weil, die Benachteiligung ist nicht nur ein Signal im Wahlkampf gewesen. Wenn sie sich jetzt im Parlament abzeichnet, ist dies ein nicht abgebildeter Wählerwille im Parlament. Und das ist aus unserer Sicht auf alle Fälle ein zwingender Grund für Neuwahlen." Das Verfassungsgericht Leipzig hatte vor der Wahl entschieden, dass die AfD zur Landtagswahl in Sachsen nur mit 30 Listenkandidaten und nicht wie geplant mit 61 antreten kann. 

19.20 Uhr: Mittlerweile sind die ersten Gemeinden ausgezählt. Die Zahlen erfahren sie auf unserer Wahlergebnis-Seite. ➡ Hier finden Sie die Zahlen aus Ihrer Gemeinde ⬅

19.19 Uhr: Nach dem schlechten Abschneiden flüchtet sich Martin Dulig (SPD) in Galgenhumor: "Wir haben das schlechteste Wahlergebnis, aber wir sind die coolste Partei hier in Sachsen", sagte er. 

19.16 Uhr: Bei der Wahlparty der Linken in Dresden will keine gute Stimmung aufkommen, was angesichts der bisherigen Zahlen auch kein Wunder ist. Die große Feier unterm Regenbogen über dem Ostragehege fällt also aus.  

© Marion Doering

19.15 Uhr: Das erste Wahlergebnis aus dem Landkreis Bautzen liegt vor. In der Gemeinden Kubschütz (Wahlkreis Bautzen 5) kommt die AfD auf 40,2 Prozent der Zweitstimmen vor der CDU mit 34,4 Prozent. Deutlich abgeschlagen folgen Linke, SPD und FDP mit jeweils rund 5 Prozent der Stimmen. Auffällig CDU-Direktkandidat Marko Schiemann liegt bei den Erststimmen mit 40,1 Prozent knapp vor AfD-Bewerber Jörg Urban (39,5 Prozent).

19.10 Uhr: Für den Dresdner AfD-Chef und Direktkandidaten im Wahlkreis 42, André Wendt, ist das Ergebnis ein starkes. Der Zuspruch der Wähler zeige, dass Sachsen die AfD brauche. „Ich bin gespannt, wie viele Direktmandate wir holen, damit möglichst kein Platz im Landtag unbesetzt bleibt. Ich hoffe auf eine zweistellige Zahl an Direktmandaten“, sagt Wendt. 

André Wendt
André Wendt © Andreas Weller

19.08 Uhr: Nach dem Chaos bei der Kommunalwahl im Mai ist bei der Organisation dieses Mal in Dresden vieles besser gelaufen. Ein Rekord könnte geknackt werden. ➡ So lief es in den Dresdner Wahllokalen (SZ+) ⬅ 

19.03 Uhr: Die nächste Hochrechnung ist da, dises Mal vom ZDF: CDU kommt auf 33,1 Prozent, AfD auf 28,1 Prozent, die Linken auf 10,3 Prozent, die Grünen auf 8,3 Prozent, die SPD auf 7,4 Prozent und die FDP auf 4,5 Prozent. Sonstige Parteien kommen auf 8,3 Prozent der Stimmen. 

19 Uhr: Die Grünen-Kandidatin Franziska Schubert zieht vermutlich über die Landesliste in den neuen Landtag ein. Sie steht auf Listenplatz 5, im Moment werden den Grünen 12 Sitze im Landtag prognostiziert. Das sollte reichen. Doch die Görlitzer Politikerin ist mit dem Ergebnis ihrer Partei nicht ganz zufrieden. Es sei zufriedenstellend gegenüber 2014, doch leider sei ein zweistelliges Ergebnis verfehlt worden. 

18.56 Uhr: Die nächste ARD-Hochrechnung ist da: CDU kommt auf 32,3 Prozent, AfD auf 27,8 Prozent, die Linken auf 10,3 Prozent, die Grünen auf 8,6 Prozent, die SPD auf 7,6 Prozent und die FDP auf 4,8 Prozent. Sonstige, darunter auch die Freien Wähler, kommen auf 8,6 Prozent der Stimmen. 

18.52 Uhr: So sieht es nach aktuellem Stand aus: 

© Grafik: SZ

18.48 Uhr: Ums Mandat muss auch Andrè Schollbach zittern. Er sitzt seit 2014 für Die Linke im Landtag und führt die Dresdner Stadtratfraktion. Für seine Partei steht er auf Listenplatz 18. Chancen, in den Landtag einzuziehen, hätte er noch über ein Direktmandat. In der Altstadt tritt er gegen Thomas Löser von den Grünen an. Vor der Wahl war ein Kopf an Kopf-Rennen vorhergesagt worden. Die ersten Ergebnisse aus der Landeshauptstadt werden ab 19 Uhr erwartet.

18.45 Uhr: Nun hat sich auch FDP-Chef Holger Zastrow zu Wort gemeldet und vor seiner Partei gesprochen. "Die Leute haben die CDU gewählt, um die AfD zu verhindern", sagte er. Er habe noch etwas Hoffnung, sei aber auch Realist. Hoch stünden die Chancen für den Einzug nicht. "Der Trend nach unten wird sich wahrscheinlich eher verfestigen."

18.42 Uhr: Auch bei den Sozialdemokraten ist die Enttäuschung groß. Die SPD ist durch die Polarisierung zwischen CDU und AfD unter die Räder gekommen, sagt SPD-Fraktionschef Dirk Panter. „Wir kämpfen für stabile Verhältnisse, aber Gewinner sind die Anderen“, heißt es aus der SPD-Spitze. 

18.39 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU): "Das entscheidende ist doch, das hier ein klares Signal von dieser Landtagswahl ausgeht: Es ist möglich, eine Regierung zu bilden mit positiven Kräften, die mit Kraft nach vorn geht." 

18.35 Uhr: Die nächste Hochrechnung, dieses Mal von Infratest/dimap: CDU 32,0  Prozent, AfD 27,3 Prozent, Linke 10,6 Prozent, Grüne 8,8 Prozent, SPD 7,9 Prozent und FDP 4,7 Prozent. Sonstige Parteien kommen auf 5,7 Prozent. 

18.33 Uhr: Enttäuschung auch bei den Linken. Anne Holowenko, Dresdner Direktkandidatin: "Das ist kein schöner Abend. Der Himmel weint." Sie hofft, dass aus Dresden noch ein Direktmandat der Linken kommt. "Das würde uns stolz machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt." Chancen rechne sie sich für ihre Partei für die Neustadt aus.

18.31 Uhr: FDP-Chef Holger Zastrow ist mittlerweile angekommen. Mit verschränkten Armen blickt er auf die Tribüne, begutachtet die Zahlen. Eine Entschuldigung für sein Fernbleiben hat er auch: Er stand im Stau. Seine Partei ist geschockt, die Enttäuschung wird immer größer. Denn es wird immer unwahrscheinlicher, dass die FDP in den Landtag einzieht.

18.26 Uhr: Die erste Hochrechnung:  CDU 33,1 Prozent, AfD 27,5 Prozent, Linke 10,5 Prozent, Grüne 8,3 Prozent, SPD 8,0 Prozent und FDP 4,5 Prozent. Sonstige Parteien kommen auf 5,1 Prozent. Die Freien Wähler sind übrigens auf 3 Prozent gekommen. 

18.26 Uhr: Sachsens AfD-Chef Jörg Urban hat das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl als historisch bezeichnet. "Heute ist ein historischer Tag. Unsere Partei hat die CDU-Hochburg Sachsen gehörig ins Wanken gebracht", sagte Urban am Sonntagabend. "Die AfD ist heute Abend der Wahlsieger." Die Politik der CDU sei hingegen substanzlos geworden.

18.22 Uhr: Das freundliche Sachsen hat gewonnen, sagt Ministerpräsident Michael Kretschmer. Die Dresdner Direktkandidaten der CDU sind aber noch nervös. Christian Piwarz etwa sagt, er muss erst sein Wahlkreisergebnis abwarten, bevor er was sagt.

18.22 Uhr: Antje Feiks (Die Linke) wirkt bei ihrer Rede zu den Wahlkämpfern sehr mitgenommen. Sie sagt, sie ist enttäuscht. "Die Genossen haben einen sehr engagierten Wahlkampf geliefert, wir waren so viel unterwegs wie noch nie." Trotzdem sei man mit den Ideen nicht durchgedrungen.

18.19 Uhr: Katrin Göring Eckardt zu sächsische.de auf die Frage, wie enttäuschend die neun Prozent sind, hatte man sich doch zweistelligkeit zum Ziel erklärt: "Es ist erstmal das beste Ergebnis, was wir je hatten. Daher ist es nicht enttäuschend. Zwischendurch hatten wir in Umfragen mehr, aber jetzt ist die Frage, ob wir Verantwortung übernehmen wollen und das wollen wir. Wir haben uns das in einem starken gemeinsamen Wahlkampf erarbeitet."

18.15 Uhr: Der Jubel bei der AfD ist groß: Zwar hat sie nicht mehr Stimmen als die CDU auf sich vereinen können, doch sie löst die Linke klar als zweitstärkste Kraft ab. 

© dpa

18.14 Uhr: Die FDP hat es nicht geschafft und ist unter die 5-Prozent-Hürde gerutscht. Für Verwirrung sorgt Spitzenkandidat Holger Zastrow, der sich bei der Wahlparty rar macht. "Keine Ahnung, ich hab ihn auch nicht gesehen", sagt ein Jungliberaler mit versteinertem Gesicht.

18.13 Uhr: Wahlurne nicht richtig versiegelt? In den sozialen Netzwerken kursieren Fotos von einer Wahlurne im Radebeuler Wahllokal 20, worauf zu sehen ist, dass die Urne nur auf der Vorderseite versiegelt ist. Vor dem Wahllokal in der Wilhelm-Eichler-Straße ist auf einem weiteren Foto ein Streifenwagen der Polizei auf regennasser Straße zu sehen, also am Nachmittag. Kurz vor 18 Uhr waren an der Wahlurne allerdings beide Siegel dran. Radebeuls Wahlleiter Rene Tzschentke wollte dazu keine Auskunft geben. Er verwies auf den Kreiswahlleiter im Landratsamt. Dort bekam die SZ die Auskunft: Innerhalb der Wahlprüfung werde auch geprüft, ob dies Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben könnte. Damit wurde die fehlende Banderole offenbar bestätigt. (SZ/per)

18.10 Uhr: Der parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im sächsischen Landtag und Direktkandidat Stephan Meyer hat sich soeben im MDR zufrieden über die erste Prognose geäußert. "Die Demokratie hat gewonnen", sagte er. Über mögliche Koalitionspartner wollte sich der Oderwitzer nicht äußern. "Wir werden morgen in den Gremien beraten, wie es weitergeht."

18.07 Uhr: Es stellt sich nun die Frage, wer künftig Sachsen regiert. Für eine Neuauflage der CDU/SPD-Koalition reicht es nicht mehr. Da Ministerpräsident Kretschmer eine Koalition mit AfD und Linken ausgeschlossen hatte, reicht es in Sachsen nicht mehr für eine Zweier-Koalition. Auch für Rot-Rot-Grün gibt es den Prognosen zufolge keine Mehrheit. Rechnerisch möglich wäre ein Bündnis von CDU, SPD und Grünen, wegen der Parteifarben auch "Kenia"-Koalition genannt. Die Grünen würden so erstmals in Sachsen in Regierungsverantwortung kommen.

18.02 Uhr: Die erste Prognose aus Sachsen ist da: Demnach kommt die CDU auf 32 Prozent, die AfD belegt Platz 2 mit 27.5 Prozent. Die Linke kommt auf 10.5 Prozent, die Grünen auf 9 Prozent, die SPD auf 8 Prozent und die FDP nur auf 4,8 Prozent. 

18.00 Uhr: Das wars, die Wahllokale in Sachsen schließen. Nun wird gespannt auf die Prognosen gewartet. 

17.50 Uhr: Die Grünen in Dresden geben sich optimistisch: Wolfram Günther, Listenzweiter der Partei sagt am Rande der Wahlparty in der Dresdner Groovestation,  dass sich die Wähler den Grünen gegenüber so offen wie nie gezeigt hätten. Viele hätten gesagt, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben grün wählen würden. 

17.48 Uhr: Auch Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Kurt Biedenkopf ist mit seiner Frau Ingrid bei der Wahlparty der CDU angekommen. 

© SZ/Gunnar Saft

17.43 Uhr: Kurz bevor es die ersten Hochrechnungen gibt noch ein Hinweis in eigener Sache: Immer bestens informiert über das politische Geschehen in Sachsen sind Sie mit dem kostenlosen Newsletter „Politik in Sachsen“ von sächsische.de. Jeden Tag um 5 Uhr gibt es die Nachrichten- und Presseschau aller sächsischen und überregionalen Medien aufs Handy, den Tablet oder den PC – morgen früh natürlich mit einem Spezial zur Landtagswahl.“ Hier geht's zur Anmeldung. 

17.36 Uhr: Wer auf den letzten Drücker noch wählen gehen will, sollte sich sputen – und zumindest in Teilen Dresdens einen Regenschirm mitnehmen. Denn aktuell zieht das nächste Gewitter heran.

17.30 Uhr: So langsam wird es spannend, in 30 Minuten schließen die Wahllokale. Bei den Wahlpartys der Parteien füllt es sich allmählich. Fest steht aber schon, dass die Wahl weit weniger chaotisch ablief als bei den Europa- und Kommunalwahlen im Mai.

16.55 Uhr: Unsere Kollegen in Bautzen berichten in einem Ticker von der Landtagswahl in ihrem Landkreis. Dort sind rund 250.000 Wähler zur Stimmabgabe aufgerufen. ➡ Hier geht es zum Ticker. 

16.50 Uhr:  Wenn in rund einer Stunde die Wahllokale schließen, wird es auch an der Neiße spannend. Für die Parteien steht viel auf dem Spiel. Verteidigt die CDU die vier Direktmandate an der Neiße? Oder kann die AfD der Union das eine oder andere abnehmen? Besondere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf Görlitz, wo Ministerpräsident Michael Kretschmer erstmals das Direktmandat gewinnen will. Sein Herausforderer ist Sebastian Wippel von der AfD.

16.45 Uhr: In 75 Minuten schließen die Wahllokale, im Landtag treffen mittlerweile auch Bundespolitiker ein. So ist gerade AfD-Chef Jörg Meuthen angekommen.

16.44 Uhr: Ein Blick über die Landesgrenze: Auch in Brandenburg wird heute der neue Landtag gewählt. Und auch in Sachsens Nachbarland zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Mehr dazu lesen Sie hier.  

16.18 Uhr: 1.100 Reporter haben sich zur Wahl im sächsischen Landtag angemeldet. Darunter sind auch die Kollegen von Phoenix. Bei „phoenix vor ort“ wird SZ-Politikchefin Annette Binninger ab 16.45 Uhr den Fragen von Reporter Alfred Schier Rede und Antwort stehen. Hier geht’s zum Livestream. 

15.34 Uhr: Für die CDU wird es heute auch in der Region Bautzen spannend. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren gewannen die Kandidaten der Christdemokraten noch in allen fünf Bautzener Wahlkreisen die Direktmandate. Doch die Kommunal-, die Europawahlen und die Umfragen vor der aktuellen Landtagswahl zeigen: Sicher haben die CDU-Leute ihr Direktmandat längst nicht mehr - auch bekannte Köpfe müssen zittern. (SZ+)

15.00 Uhr: Bürgermeister Jörg Hänisch aus der Wald- und Seengemeinde Moritzburg sagte am Nachmittag, dass er einen Anruf vom Wachschutz bekommen hat. Die Männer von DWSI hatten am Morgen wie immer die Schule kontrolliert und darin verdächtig viele Personen wahrgenommen. Hänisch: "Das waren die Wahlhelfer beim Aufbau vom Wahlbüro. Wir hatten vergessen, das den Wachleuten mitzuteilen." (SZ/per)

14.30 Uhr: In Sachsen gibt es 60 Wahlkreise. Wie verschieden die Wahllokale in den einzelnen Orten sind, zeigt dieses Foto aus Albersdorf bei Leipzig:

© Sebastian Willnow/dpa

14.15 Uhr:  *Aktuelle Ergebnisse zur Wahlbeteiligung*

Bei der Landtagswahl in Sachsen ist die Wahlbeteiligung im Laufe des Tages weiter gestiegen. Bis 14 Uhr hatten mehr als ein Drittel aller Wahlberechtigten ihr Stimme abgegeben.

• Die Wahlbeteiligung in Dresden ist jetzt  schon höher als 2014. Hier waren bis 14 Uhr bereits 61,9  Prozent aller Wahlberechtigten an der Wahlurne. 2014 lag der Wert bei 38,1 Prozent.
• Für ganz Sachsen lag die Wahlbeteiligung 14 Uhr bei 35,1 Prozent. 2014 lag sie zur gleichen Zeit bei 23,1 Prozent.
• In Leipzig lag die Wahlbeteiligung 14 Uhr bei 49,5 Prozent, in Chemnitz betrug sie 44 Prozent.

14.05 Uhr: Die Internetplattform wahlkreisprognose.de schätzt die Wahlbeteiligung für Sachsen auf 65 bis 70 Prozent. Dresden und Leipzig dürften laut Betreiber Valentin Blumert rund 80 Prozent erreichen. Das sind Rekordwerte. Falls die CDU 53 Direktkandidaten durchbringt und die Grünen ihr prognostiziertes Ergebnis von 16 Sitzen erreichen, könnte es laut Blumert sogar für eine schwarz-grüne Regierung reichen. (SZ/um)

13.14 Uhr: Mäßige Wahlbeteiligung bisher in Radebeul. Vielleicht liegt es an den 31 Grad. Die Zahl der Bürger, die bisher in Radebeul wählen gingen liegt 10 Uhr bei 13 Prozent; 12 Uhr bei 27 Prozent. Das ist tendenziell bisher weniger als zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai. Vor gut drei Monaten gab es in der Lößnitzstadt einen Beteiligungsrekord von 70,8 Prozent der insgesamt 27.000 Bürgern. (SZ/per)

13:00 Uhr: Währenddessen hat der Deutsche Wetterdienst Unwetterwarnungen für mehrere Regionen in Sachsen herausgegeben. In Dresden soll es in der kommenden Stunde gewittern. 

12.40 Uhr: Die Kollegen aus dem Landkreis Meißen haben ihren eigenen Ticker zur Wahl. Rund 205.000 Bürger sind hier aufgerufen, bei der Landtagswahl ihre Stimmen abzugeben. ➡ So läuft die Wahl im Landkreis Meißen

12.20 Uhr:   *Erste Ergebnisse zur Wahlbeteiligung*
• Für ganz Sachsen lag die Wahlbeteiligung 12 Uhr bei 26,2 Prozent. 2014 lag sie zur gleichen Zeit bei 14,9 Prozent.
• In Dresden waren bis 12 Uhr bereits 53,3 Prozent aller Wahlberechtigten an der Wahlurne. 2014 lag der Wert bei 28,8 Prozent.
• In Leipzig lag die Wahlbeteiligung 12 Uhr bei 41,9 Prozent, in Chemnitz betrug sie rund 30 Prozent.

Ungewöhnliche Perspektiven für das perfekte Wahlfoto
Ungewöhnliche Perspektiven für das perfekte Wahlfoto © Christian Juppe

12:00 Uhr: Nach wie vor ist die Lage in den Wahlbüros ruhig. Es geht zügig voran, berichten Reporter vor Ort.

11.40 Uhr: Aktivisten vom "Zentrum für politische Schönheit" hatten geplant, mit einem Panzer ohne funktionsfähige Waffen vor dem Dresdner Landtag auffahren zu wollen und der AfD symbolisch den Krieg zu erklären. Die Stadt untersagt die Aktion. ➡Warum der Panzer nicht vor den Landtag darf (SZ+)⬅

11:20 Uhr:  Auch Rico Gebhard von den Linken, Grünen-Spitzenkandidatin Katja Meier und Martin Dulig, Spitzenkandidat der SPD, haben nun ihre Stimme abgegeben.

11.18 Uhr: Mit einem sicheren Gefühl darf Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) in den Abend gehen. In seinem Radebeuler Wahlkreis, in dem 51.363 Bürger zur Wahl aufgerufen sind, wird ihm ein Vorsprung von über 12 Prozent prognostiziert. René Hein (AfD), Martin Dulig (SPD), Tobias Plessing (Grüne), Daniel Borowitzki (Linke), Alexander Wolf (FDP), Bernhard Kroemer (Freie Wähler) und Thomas Born (BüSO) folgen mit Abstand. Es ist aber nur eine Prognose.

11:07 Uhr:  Die Kollegen aus Bautzen haben Kurioses, Auffälliges und Besonderes aus dem Wahlkampf im Landkreis Bautzen gesammelt und zusammengetragen ➡ SPD-Kandidat löst Polizeieinsatz aus (SZ+) ⬅

10:40 Uhr: Für alle, die kurz vor knapp noch Hilfe bei der Wahlentscheidung brauchen, gibt es den Wahl-O-Mat 

10:05 Uhr: Mit langen Wartezeiten muss man bei dieser Wahl nicht rechnen. So sind bereits kurz nach 10 Uhr im Dresdner Osten viele Menschen aller Altersgruppen auf den Beinen und haben sich auf den Weg zum Wahllokal gemacht. Wartezeiten gab es hier keine. Dasselbe Bild bietet sich in der Dresdner Neustadt - auch hier ist das Wählen eine Minutensache.

09:20 Uhr: Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat seine Stimme kurz nach 9 Uhr im Gymnasium Klotzsche abgegeben. Begleitet wurde er von seiner Partnerin Annett Hofmann - und vielen Fotografen.

08:40 Uhr:  Vor der Landtagswahl in Sachsen zeigen die Prognosen ein knappes Rennen an der Spitze. In der letzten Umfrage des ZDF-Politbarometers kommt die CDU auf 32 Prozent, die AfD auf 24,5 Prozent. Die Linke liegt bei 14 Prozent, die Grünen bei 11 Prozent. Die SPD bekäme 8,5 Prozent, die FDP hätte 5 Prozent. ➡ Die letzte Umfrage vor der Landtagswahl (SZ+) ⬅ 

Damals gab nicht einmal jeder zweite Berechtigte im Freistaat seine Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 49,1 Prozent - und zählt damit zu den niedrigsten Werten bei einer Landtagswahl seit Kriegsende.

Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Sachsen gleich nach der Wende, im Jahr 1990: Damals gaben 72,8 Prozent der Menschen ihre Stimme ab. In Sachsen sind an diesem Sonntag rund 3,3 Millionen Männer und Frauen an die Wahlurnen gerufen. 

08:15 Uhr:  Seit 30 Jahren berichten Journalistinnen und Journalisten über demokratische Landtagswahlen in Sachsen. 1.100 Presseleute haben sich allein für die Berichterstattung aus dem Landtag in Dresden angemeldet, 300 mehr als vor fünf Jahren. Sie kommen aus ganz Deutschland und auch aus Japan, der Türkei, Dänemark und Russland. ➡ Weil Sonntag, 18 Uhr, alle nach Sachsen schauen (SZ+)

Ein Wahlhelfer kommt vor der Landtagswahl in Sachsen zu einem Wahllokal. 
Ein Wahlhelfer kommt vor der Landtagswahl in Sachsen zu einem Wahllokal.  © Robert Michael/dpa

08:00 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. Bis 18 Uhr können 3,3 Millionen wahlberechtigte Bürger ihre Stimmen abgeben.  Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes im Kamenz ist der Auftakt der Landtagswahl reibungslos verlaufen. "Das Wahlgeschäft lief ordnungsgemäß an", sagte Referatsleiter Thomas Wolf.

Viele Sachsen haben schon gewählt. Allein in Dresden haben fast 120.000 Menschen per Brief abgestimmt.  ➡ Ansturm auf Briefwahl ungebrochen ⬅ 

Grundsätzliche Frist für den Eingang von Briefwahlunterlagen bei der Gemeinde ist Sonntag, 16 Uhr.

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