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Pirna

Aufruf zum Insektenzählen: Was flattert denn da?

Vom 6. bis 15. August steigt die Mitmachaktion des Nabu, bei der eine Stunde lang alles registriert wird, was sechs Beine hat.

Kaisermantel heißt der Schmetterling, den SZ-Leser Manfred Weidner in Liebstadt fotografiert hat.
Kaisermantel heißt der Schmetterling, den SZ-Leser Manfred Weidner in Liebstadt fotografiert hat. © Manfred Weidner 01825 Liebstadt

Ein richtiger Blickfang ist dieser Kaisermantel. Leuchtend orange sind seine Flügel, darauf markante dunkle Tupfen und Streifen. Ein Schmetterling, den Manfred Weidner aus Liebstadt vor die Linse bekommen hat. Ob der Kaisermantel auch in anderen Gärten zu Hause ist, das können Naturfreunde vom 6. bis 15. August herausfinden. Dann ruft der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) zum großen Insektenzählen auf.

Nicht nur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, überall im Land werden täglich eine Stunde lang alle Sechsbeiner gezählt: im Schrebergarten, auf der Wiese, im Wald, der Stadt oder auf dem Balkon. Das Beobachtungsgebiet sollte dabei nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standort aus, heißt es vom Nabu. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.de oder mit einer kostenlosen App. Und noch ein Tipp von den Experten: Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum Insektenzählen am besten geeignet.

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Wer sich bei der Bestimmung eines Insekts unsicher ist, bekommt über einen speziellen Insektentrainer Hilfe. Ansonsten kann bei der Zählung auch einfach die Gruppe von Insekten angegeben werden, also Schmetterling oder Käfer.

Auf lange Sicht sollen die jährlich beim „Insektensommer“ erhobenen Daten helfen, die Entwicklung der Insektenwelt besser zu verstehen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Nabu-Angaben etwa 15.000 Menschen in Deutschland an der Aktion. Aus Sachsen kamen gut 750 Meldungen. Je mehr Leute mitmachen, desto besser: „Denn nur was man kennt und schätzt, kann man auch schützen“, sagt Leif Miller, Nabu-Bundesgeschäftsführer. (SZ)

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