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Deutschland & Welt

Schweinepest: Neue Maßnahmen

In Brandenburg sollen im Umkreis von fünf Kilometern um die bereits bestehende Kernzone alle Wildschweine getötet werden.

In dieser weißen Zone, die durch feste "wildschweindichte" Zäune umgrenzt wird, sind alle Wildschweine zu töten.
In dieser weißen Zone, die durch feste "wildschweindichte" Zäune umgrenzt wird, sind alle Wildschweine zu töten. © dpa-Zentralbild

Weiskirchen. In Brandenburg sollen alle Wildschweine in der Nähe jener "Kernzone" getötet werden, in der die ersten mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweine gefunden worden. Dies teilte der brandenburgische Agrarminister Axel Vogel (Grüne) am Freitag nach dem Treffen der Länder-Agrarminister in Weiskirchen (Saarland) mit.

Der Krisenstab zur Bekämpfung der Tierseuche habe am Freitag einen entsprechenden Beschluss gefasst.

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Eine Kommission von EU-Veterinären habe empfohlen, eine "weiße Zone" in einem Umkreis von fünf Kilometern um die bereits bestehende Kernzone herum auszuweisen. In dieser weißen Zone, die durch feste "wildschweindichte" Zäune umgrenzt werde, seien alle Wildschweine zu töten.

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"Heute hat der Krisenstab beschlossen, dieser Empfehlung zu folgen", sagte Vogel. Wenn man in Brandenburg über Zäune rede, dann gehe es nicht vordringlich über einen Zaun nach Polen, sondern es gehe um eine Eingrenzung des Gebietes, in dem sich infizierte Wildschweine befinden könnten. (dpa)

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