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MDR zu Besuch im Ostrauer Tierheim

Gedreht wurde am Mittwoch in Ostrau für die Sendung „tierisch, tierisch“ mit Uta Bresan. Vorgestellt wurden dieses Mal vor allem Hunde. Eine Bildergalerie.

Moderatorin Uta Bresan (links) ist mit ihrem Kamerateam der Sendung "tierisch, tierisch" im Ostrauer Tierheim zu Besuch. Begrüßt wurden sie von Tierheimleiterin Marlies Przybilla.
Moderatorin Uta Bresan (links) ist mit ihrem Kamerateam der Sendung "tierisch, tierisch" im Ostrauer Tierheim zu Besuch. Begrüßt wurden sie von Tierheimleiterin Marlies Przybilla. © Dietmar Thomas

Ostrau. Bereits sei der ersten Folge der Sendung „tierisch, tierisch“ im Jahr 1994 steht die Sängerin und Moderatorin Uta Bresan vor der Kamera des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR).

2020 feierte das Format mit über 1.000 Folgen Jubiläum. Bis zum 25-jährigen Geburtstag gelang nach Angaben des MDR die Vermittlung von mehr als 8.000 Tieren aus über 100 Tierheimen. Darunter auch das Tierheim in Leisnig und Ostrau.

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Zuletzt 2019 war Uta Bresan samt Kamerateam im Heim „Wiesengrund“ zu Besuch. Damals konnten mehrere Tiere nach dem TV-Auftritt vermittelt werden, sagt Tierheimleiterin Marlies Przybilla.

Patricia Tatzelt kümmert sich um die Neuzugänge: zwei Babyziegen. Für die Kamera des Mitteldeutschen Rundfunks platzierten sich die Beiden sogar mal in den Armen.
Patricia Tatzelt kümmert sich um die Neuzugänge: zwei Babyziegen. Für die Kamera des Mitteldeutschen Rundfunks platzierten sich die Beiden sogar mal in den Armen. © Dietmar Thomas

Dieses Mal wurden die vorgestellten Hunde in Junior- und Seniorgruppe aufgeteilt. „Wir wollen damit auch zeigen, dass nicht nur die Welpen süß sind und einen neuen Besitzer suchen, sondern dass auch ältere Tiere Charme haben“, so Pszybilla.

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Mit der neuen Sendung, die kommende Woche Mittwoch ab 19.50 Uhr im MDR laufen soll, hoffen die Tierheimmitarbeiter wieder auf reichlich Interessierte. Denn durch die Corona-Pandemie hat auch das Tierheim für Besucher geschlossen. Zutritt gibt es nur mit telefonischer Anmeldung.

Eine Auswahl der Tiere aus dem Ostrauer Tierheim

Mischlingsrüde Elroy (10): Er fühlt sich in der Sonne pudelwohl: Der Mischlingsrüde Elroy ist zehn Jahre alt und ist sehr aufgeweckt. Allein auf ein Bild will er nicht, sondern der Vierbeiner sucht lieber die Nähe zum Menschen.
Laut Tierheimchefin Marlies Przybilla könnte er gut in eine Familie mit größeren Kindern passen. „Er ist aufgeweckt, man kann gut mit ihm umgehen, aber es ist alles eine Frage der Zeit.“
Mischlingsrüde Elroy (10): Er fühlt sich in der Sonne pudelwohl: Der Mischlingsrüde Elroy ist zehn Jahre alt und ist sehr aufgeweckt. Allein auf ein Bild will er nicht, sondern der Vierbeiner sucht lieber die Nähe zum Menschen. Laut Tierheimchefin Marlies Przybilla könnte er gut in eine Familie mit größeren Kindern passen. „Er ist aufgeweckt, man kann gut mit ihm umgehen, aber es ist alles eine Frage der Zeit.“ © Dietmar Thomas
Mischlingshündin Struppi (9): Struppi ist ein richtiger „Allrounder“-Hund, meint die Tierheimleiterin. „Er badet gern und ist auch sehr umgänglich.“
Ähnlich wie alle vier Hunde kommt auch Struppi aus Smeura in Rumänien. Dort wurde er von der Schutzorganisation „Tierhilfe Hoffnung“ aufgesammelt und aufgepäppelt, erklärt Marlies Przybilla. Gechipt, kastriert und geimpft wurde er dann an das Ostrauer Tierheim übergeben.
Mischlingshündin Struppi (9): Struppi ist ein richtiger „Allrounder“-Hund, meint die Tierheimleiterin. „Er badet gern und ist auch sehr umgänglich.“ Ähnlich wie alle vier Hunde kommt auch Struppi aus Smeura in Rumänien. Dort wurde er von der Schutzorganisation „Tierhilfe Hoffnung“ aufgesammelt und aufgepäppelt, erklärt Marlies Przybilla. Gechipt, kastriert und geimpft wurde er dann an das Ostrauer Tierheim übergeben. © Dietmar Thomas
Mischlingsrüde Petice (6): Petice ist ein kleiner Problemfall im Tierheim. „Er ist zwar sehr lieb und zugänglich, aber erst nach einiger Zeit und Geduld“, beschreibt Marlies Przybilla den Sechsjährigen. Er sei ein richtiger Straßenhund aus Rumänien, der mit der Angst zu kämpfen hat. Fremde Personen müsse er erst kennenlernen und ihnen Vertrauenschenken, so die Tierheimleiterin.
„Grundsätzlich ist er ein Hund für jemand Einzelnen, der sich die Zeit für den Vierbeiner nimmt.“
Mischlingsrüde Petice (6): Petice ist ein kleiner Problemfall im Tierheim. „Er ist zwar sehr lieb und zugänglich, aber erst nach einiger Zeit und Geduld“, beschreibt Marlies Przybilla den Sechsjährigen. Er sei ein richtiger Straßenhund aus Rumänien, der mit der Angst zu kämpfen hat. Fremde Personen müsse er erst kennenlernen und ihnen Vertrauenschenken, so die Tierheimleiterin. „Grundsätzlich ist er ein Hund für jemand Einzelnen, der sich die Zeit für den Vierbeiner nimmt.“ © Dietmar Thomas
Mischlingshündin Sandra (10): Die zehnjährige Sanda ist wie die anderen drei Hunde ein Mischling. Auch sie kam aus Rumänien ins Jahnatal. „Sie ist sehr sensibel, nicht zuletzt, weil sie mit einem Strick gefangen wurde“, sagt Marlies Przybilla. Deshalb brauche ein neuer Besitzer auch bei ihr einige Zeit, um sie kennenzulernen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. „Eher ein Hund für einen Einzelnen mit viel Zeit.“
Mischlingshündin Sandra (10): Die zehnjährige Sanda ist wie die anderen drei Hunde ein Mischling. Auch sie kam aus Rumänien ins Jahnatal. „Sie ist sehr sensibel, nicht zuletzt, weil sie mit einem Strick gefangen wurde“, sagt Marlies Przybilla. Deshalb brauche ein neuer Besitzer auch bei ihr einige Zeit, um sie kennenzulernen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. „Eher ein Hund für einen Einzelnen mit viel Zeit.“ © Dietmar Thomas

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