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Nachwuchs im Wildpark Geising

Der Frühling kommt und damit auch die Tierkinder. Auf Besucher warten sie jedoch noch vergeblich. Die Spendenbereitschaft der Menschen ist aber erfreulich hoch.

Die Erdmännchen im Wildpark Geising freuen sich über den Sonnenschein.
Die Erdmännchen im Wildpark Geising freuen sich über den Sonnenschein. © Egbert Kamprath

Wer blinzelt denn da in die Sonne? Ein Erdmännchen schaut zwischen Tannenzweigen hervor. Lange genug mussten die Tiere im Wildpark Osterzgebirge bei Geising in Schnee und Kälte ausharren. Umso mehr genießen sie jetzt die warmen Tage.

Allerdings halten die letzten weißen Überbleibsel des Winters noch immer hartnäckig durch, wie im Gehege der Dahomey Rinder. Hier erkundet das am 31. Dezember geboren Kälbchen erstmals die Welt im Freien.

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Das zu Silvester geborene Dahomey Kälbchen traut sich nur mit Geleitschutz seiner Mutter nach draußen.
Das zu Silvester geborene Dahomey Kälbchen traut sich nur mit Geleitschutz seiner Mutter nach draußen. © Egbert Kamprath

Auch bei den Zwergziegen gibt es Nachwuchs. Dort wuseln sechs Zicklein durch das Streichelgehege. Auf Besucher warten sie allerdings noch immer vergeblich. Der Wildpark ist seit Monaten geschlossen. In anderen Bundesländern dürfen Zoos bereits wieder öffnen.

© Egbert Kamprath

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Eine wichtige Hilfe in der Krise ist für den Wildpark die enorme Spendenbereitschaft. Allein im Dezember und Januar flossen nach Auskunft von Wildparkleiter Frank Gössel rund 12.000 Euro. Das hilft vor allem bei der Versorgung mit Spezialfutter, zum Beispiel für die Rentiere oder Kängurus. Sonst liegt das Spendenaufkommen für ein ganzes Jahr bei rund 18.000 Euro.

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