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Deutschland & Welt

Hund führt zu Herrchens Drogen

Ein entlaufener Schäferhund hat seinem Besitzer Ärger mit der Polizei eingebracht.

© Symbolbild: dpa

Siegburg. Ein freilaufender Schäferhund hat die Polizei auf die Spur seines Besitzers gebracht, der offenbar in seiner Wohnung Marihuana anbaute.

Autofahrer hatten den umherlaufenden Hund am Dienstag in Siegburg (NRW) bemerkt und der Polizei gemeldet. Beamte fingen das friedliche Jungtier schnell ein und fanden nach den Hinweisen von Passanten die Wohnung des mutmaßlichen Hunde-Besitzers. Die Eingangstür stand offen - vermutlich habe der clevere Hund die Tür von innen geöffnet und seinen Spaziergang gestartet, teilte die Polizei mit.

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Weil es aus dem Appartement stark nach Marihuana roch, nahmen die Beamten die Wohnung genauer unter die Lupe - und fanden einen zu einem Marihuana-Gewächshaus umfunktionierten Kleiderschrank. Noch während sie die Mini-Plantage sicherstellten, tauchten die beiden Wohnungsmieter auf. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des illegalen Drogenanbaus ermittelt.

Die Beamten schrieben von einer "Initiativbewerbung" des Hundes. Belgische Schäferhunde werden von der Polizei häufig zu Drogenspürhunden ausgebildet. (dpa)

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