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Tierhalter sollen Wolfszaun testen

Der Freistaat sucht Interessenten für ein Pilotprojekt zum Herdenschutz.

© dpa

Meißen/Dresden. Der Freistaat Sachsen will ein Jahr lang zusätzliche stromführende Drähte an Festzäunen zum Herdenschutz testen. So soll verhindert werden, dass Wölfe den Zaun überklettern oder untergraben. Schaf- und Ziegenhalter, die in Sachsen Festzäune installiert haben, können an dem Pilotprojekt teilnehmen.

Die Maßnahme wird wie andere Projekte auch zu 80 Prozent der Nettokosten gefördert. Die jeweiligen Maßnahmen werden individuell mit den Teilnehmern abgestimmt. Diese Abstimmungen mit den Tierhaltern übernehmen vom Freistaat Sachsen benannte Beauftragte für Herdenschutz. Die Beauftragten werden auch während des Projektes die korrekte Anbringung und Stromführung der zusätzlichen Drähte überprüfen, um später die Wirksamkeit der Maßnahmen auswerten zu können. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Pilotprojekt ist ein bereits bestehender Festzaun, etwa aus Maschendraht oder Knotengeflecht. Der Festzaun muss mindestens 1,20 Meter hoch sein und über einen festen Bodenabschluss verfügen, wie beispielsweise eingegrabene Zäune oder Zäune mit fester Bodenverankerung, oder durch einen Spanndraht am Boden.

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Interessenten für eine Teilnahme an dem Pilotvorhaben können sich bei dem regional zuständigen Beauftragten für Herdenschutz melden. (SZ/ulb)

Beauftragter für den Herdenschutz im Landkreis Meißen ist André Klingenberger, Tel. 0172 3757602

E-Mail an Andre Klingenberger