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Tierheim räumt auf nach dem Sturm

Auf dem Gelände in Bloaschütz hat der Wind vergangene Woche großen Schaden hinterlassen. Das soll nicht noch einmal passieren.

© Uwe Soeder

Von Marleen Hollenbach

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Bloaschütz. Der Schaden nach Sturmtief Friederike ist immens. Die Zäune für den Auslauf der Hunde hat der Wind weggeweht, eine Glasscheibe im Katzenhaus ist kaputt, ein Baum umgekippt. Noch einige Wochen werden die Mitarbeiter des Bautzener Tierheims mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Wie Tierheimleiter Uwe Bär mitteilt, hat es bereits am Wochenende eine große Aufräumaktion gegeben. Eine Firma half dabei kräftig mit. Doch es gibt immer noch viel zu tun. Zudem hat der Chef Pläne, wie das Tierheim sich künftig vor dem Sturm schützen kann.

Wie Uwe Bär mitteilt, stehen auf dem Gelände in Bloaschütz viele Bäume. Einige stammen noch aus der Zeit, als die Fläche zu einer Gärtnerei gehörte. Viele sind alt und befinden sich in einem schlechten Zustand. „Alle Bäume, die Probleme machen könnten, würde ich gern ausästen oder fällen lassen“, erklärt der Tierheimleiter. Für die gefällten Bäume möchte Uwe Bär neue Bäume pflanzen lassen, die einfacher zu pflegen sind. Doch allein kann sich das Tierheim eine solche Maßnahme nicht leisten. Der Chef bittet deshalb um Spenden.

Geld wird auch für die Behebung der Schäden benötigt. Zwar hat sich Uwe Bär bei der Versicherung gemeldet. Doch die, so glaubt er, wird nicht alle Kosten übernehmen. Auch weiß er aus Erfahrung, dass sich die Bearbeitung hinziehen kann. So lange will er nicht warten, schließlich sollen die Hunde schnell wieder den Außenbereich nutzen können. Schon beim Sturm im Oktober traf es das Tierheim. Auch damals wurden Zäune beschädigt.

Spendenkonto: Tierschutzverein Bautzen e.V.; IBAN: DE 58 8555 0000 1000 0025 40, BIC: SOLADES1BAT.