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Bischofswerda

Tierpark unterstützt gefährdeten Steinkauz

Nachdem beide Tiere gestorben sind, ist ein neues Zuchtpaar eingetroffen. Ob es auch mit dem Nachwuchs klappt?

Steinkauz.
Steinkauz. © Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Dank schneller Hilfe kann der Tierpark Bischofswerda sein 2003 gestartetes Projekt zur Ansiedlung von Steinkäuzen im Harz fortsetzen – auch, nachdem das bisherige Zuchtpaar gestorben ist. Steinkauzweibchen Cora starb vor wenigen Wochen im Alter von elf Jahren. „Das Tierpark-Team war traurig, denn Cora hat mit ihrem Partner (2018 gestorben) 36 Jungtiere aufgezogen“, schreibt Sachsens kleinster Zoo im sozialen Netzwerk Facebook. Doch lange leer blieb die Voliere nicht. Um kein Zuchtjahr ungenutzt verstreichen zu lassen, wurde ein neues Männchen aus Thale geholt. Das Weibchen stellten die Steinkauzfreunde aus Dresden zur Verfügung. Kürzlich traf es in Bischofswerda ein. Nun hofft man im Tierpark, dass es bei den Steinkäuzchen eine Liebe auf den ersten Blick gibt und der Nachwuchs nicht lange auf sich warten lässt.

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In Deutschland steht der Steinkauz auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Arten. Die in Bischofswerda gezüchteten Jungtiere werden nach Thale gebracht und dort in der Auswilderungsstation auf das Leben in Freiheit vorbereitet. Das Projekt zielt auf die Wiederansiedlung des bedrohten Steinkauzes im Nordharz. (SZ)

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