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Tillich stellt sich Wahldebatte mit Linken-Chef

Die drei großen Tageszeitungen Sachsens laden Ministerpräsident und Oppositionsführer zum Streitgespräch ein.

© dpa/szo

Dresden. Es wird nur einen großen öffentlichen Schlagabtausch geben: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stellt sich am 18. August in einer öffentlichen Debatte dem Spitzenkandidaten der Linkspartei, Oppositionsführer Rico Gebhardt. Beide werden am Abend im Dresdner Kongresszentrum aufeinandertreffen.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Aktion der drei großen sächsischen Tageszeitungen, der Leipziger Volkszeitung, der Freien Presse (Chemnitz) und der Sächsischen Zeitung (Dresden). Rund 450 Leser der drei Zeitungen können die Debatte live mitverfolgen. Neunzig Minuten lang werden die drei Chefredakteure die wichtigsten Fragen zur Landespolitik stellen.

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Bisher hatte Sachsens Ministerpräsident auf Anfragen eine direkte Konfrontation mit den Spitzenkandidaten der anderen Parteien abgelehnt. Die „Dresdner Wahldebatte“ wird nun die einzige öffentliche Auseinandersetzung von Stanislaw Tillich mit einem anderen Spitzenkandidaten. Die drei Chefredakteure werden beide 90 Minuten lang zu den wichtigsten landespolitischen Themen befragen.

„Was niemandem sonst gelungen ist, haben die drei großen Zeitungsredaktionen in Sachsen erreicht“, sagt SZ-Chefredakteur Uwe Vetterick. „Qualitätsjournalismus heißt, Menschen Orientierung zu geben. Wann wäre dies passender als vor einer Landtagswahl?“

Rund zwei Wochen vor der Landtagswahl am 31. August sei das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenkandidaten „ein wichtiger Beitrag zur Meinungsbildung“, findet auch CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer. „Ich erwarte eine spannende Diskussion. Sachsens CDU hat einen Plan für die Zukunft. Wir freuen uns über die Möglichkeit, darüber zu diskutieren.“ Auch Herausforderer Rico Gebhardt freut sich darauf. „Diese Debatte wird ein Ideen-Wettbewerb für ein besseres Leben in Sachsen – ein Duell zwischen den Polen unserer Demokratie.“

Sachsen wählt am 31. August. Bisher sehen Umfragen die CDU klar vorn. Mit wem sie regieren könnte, ist aber offen. (SZ/abi)

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Schicken Sie uns Ihre Fragen an den Ministerpräsidenten oder den Oppositionschef. Ausgewählte Fragen fließen am Abend mit ein. Die übrigen leiten wir weiter an die Parteien. Einsendungen bitte unter dem Stichwort „Wahldebatte“ (mit Name u. Wohnort) an: [email protected]

So können Sie live dabei sein: Karten gibt es über alle drei beteiligten Zeitungen. Ab heute sind sie unter anderem in allen SZ-Treffpunkten erhältlich. Der Eintritt ist frei, Beginn 19 Uhr. Pro Person gibt es maximal zwei Karten.