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Tischler für die Bergbauausstellung

Im August soll die neue Bergbauschau eröffnen. Dipps bekommt dafür unerwartete finanzielle Hilfe.

© dpa

Von Franz Herz

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Dippoldiswalde. Im August 2018 soll die neue Bergbauausstellung in den Räumen der Osterzgebirgsgalerie im Schloss Dippoldiswalde eröffnen. Diese zeigt Funde aus dem mittelalterlichen Silberbergbau in Dippoldiswalde und wird im Rahmen des EU-Projekts Archaeomontan gestaltet. Dafür sind aber eine Reihe spezieller Ausstellungselemente erforderlich wie Vitrinen, Podeste, Texttafeln, Raumteiler und anderes Mobiliar. Das soll alles durch Licht und Gestaltung auch eindrucksvoll inszeniert werden. Dafür wird jetzt eine Firma gesucht, die auf solche Arbeiten in Ausstellungen spezialisiert ist, entschied der Stadtrat am Mittwoch.

Die Suche läuft in einem zweistufigen Verfahren. Erst sollen interessierte Firmen Referenzen bringen und zeigen, was sie können. Daraus werden dann diejenigen ausgewählt, deren Arbeiten überzeugen, wie Ausstellungsleiterin Wendy Eixler informierte. Diese Firmen werden dann gebeten, ein konkretes Preisangebot zu machen. Bei dem Auftrag geht es voraussichtlich um rund 100 000 Euro.

Für die Finanzierung der neuen Ausstellung bekommt die Stadt unerwartete Hilfe. Andere Beteiligte an Archaeomontan-Projekt haben ihre Mittel nicht ausgeschöpft. Rund 30 000 Euro sind dort übrig, die jetzt dem Dippoldiswalder Vorhaben zur Verfügung stehen. Die zusätzlichen Gelder werden für die grafische Gestaltung der Ausstellung und die Medien in der Schau eingesetzt, wie Oberbürgermeister Jens Peter (Freie Wähler) den Stadtrat informierte. Das Archaeomontan-Projekt wird zu 85 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union bezahlt. Ihren Eigenanteil von 15 Prozent erbringt die Stadt durch Eigenleistungen der mit dem Projekt befassten Mitarbeiter in der Verwaltung und im Museum.