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Dresden

Todesursache von Dreijähriger geklärt

Das Gesundheitsamt hat ermittelt. Dabei bestätigte sich der Verdacht.

© Archiv/dpa

Die Todesursache des dreijährigen Mädchens, das am 17. Juni gestorben ist, steht nun fest. Das Kind ist an einer Meningokokkensepsis gestorben, wie eine Rathaussprecherin mitteilt. Das Gesundheitsamt war einige Tage auf der Suche nach der Ursache, zunächst konnten Meningokokken nicht nachgewiesen werden. Das lag möglicherweise daran, dass das Kind mit Antibiotika behandelt worden war. Der Krankheitsverlauf habe aber darauf hingewiesen, dass sich das Mädchen mit den Bakterien infiziert hatte, die eine Hirnhautentzündung auslösen können.

Das Mädchen besuchte die Cottaer Kita „Pirolino“. Von insgesamt 150 Kindern der Einrichtung haben seit letzter Woche insgesamt 63 Kinder ein Antibiotikum verabreicht bekommen. Von 37 Krippenkindern nutzten 30 Familien dieses Angebot des Gesundheitsamtes. Alle anderen Krippenkinder hätten keinen Kontakt in die Kita gehabt und seien so von einer Infektion nicht gefährdet. Mit Antibiotikum versorgt wurden auch 25 Erwachsene und die Familie des verstorbenen Mädchens.

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In den vergangenen Jahren gab es in Dresden immer wieder Fälle von Meningokokken-Erkrankungen. Seit 2014 waren es insgesamt fünf. So wurden 2015 und 2017 jeweils eine, 2018 zwei und in diesem Jahr eine Erkrankung gemeldet. Die Zahlen erhebt das Robert-Koch-Institut. (SZ/kh mit noa und sr)

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