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Ton im Rathaus-Streit wird schärfer

Der Streit um die Rathaus-Sanierung geht weiter. Jetzt wehrt sich die Stadt in scharfem Ton gegen die Vorwürfe der entlassenen Planer der Sanierung.

© klinger, marco

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Die Vorwürfe der Stadt wollen die Rathaus-Planer nicht auf sich sitzen lassen. Und sie fordern Geld.

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Die Bauplaner hätten die Sanierungskosten in die Höhe getrieben, sagt die Stadt. Gestern hat sie ihnen gekündigt.

Der Streit um die Rathaus-Sanierung geht weiter. Jetzt wehrt sich die Stadt in scharfem Ton gegen die Vorwürfe der entlassenen Planer der Sanierung. Wenn sich die Arbeitsgemeinschaft (Arge) „zu einem Opfer stilisieren möchte, so ist dies ihre Sache“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Die Kündigung sei vielmehr notwendig gewesen, weil die Arge ihrer Aufgabe der Bauüberwachung nicht im geforderten Maße nachgekommen sei und bei der Sanierung des Rathauses mangelndes Kostenbewusstsein gezeigt habe. Auf die Leistungen des Architekten könne der Bauherr nicht mehr vertrauen, „weil sich bei Nachprüfungen ständig Mängel zeigen“. Die Stadt spricht von Kritikunfähigkeit und überzogener Selbsteinschätzung aufseiten der Arge. Die Verwaltung habe sich einzig vorzuwerfen, dass sie die Kündigung nicht schon eher ausgesprochen habe.Diese erhielten die Planer am vergangenen Dienstag. Seit Dezember gibt es Streit darüber, wer die Kostensteigerung der Sanierung von knapp 26 auf etwa 40 Millionen Euro zu verantworten hat. Die Planer werfen der Stadt vor, die realen Kosten verheimlicht zu haben. (SZ/cs)

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