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Arbeit und Bildung

Topf findet Deckel

Klar gibt es noch Vorstellungsgespräche. Aber immer öfter gehen Firmen und Bewerber schon im Vorfeld andere Wege, zum Beispiel beim Job-Speed-Dating.

Auch zum Speed-Dating sollte man gut vorbereitet gehen und vorab über den möglichen Arbeitgeber recherchieren.
Auch zum Speed-Dating sollte man gut vorbereitet gehen und vorab über den möglichen Arbeitgeber recherchieren. © Pixabay.com

Ursprünglich als Methode zur Partnersuche entwickelt, ist das Speed-Dating mittlerweile zum probaten Mittel der Jobsuche geworden. Denn auch die hat letztendlich mit Sympathie zu tun. Fünf bis fünfzehn Minuten dauert ein Gespräch beim Job-Speed-Dating. Was sich erst einmal wenig anhört, ist in der Praxis ausreichend, um einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Denn tatsächlich machen wir uns bereits innerhalb der ersten Sekunden ein Bild unseres Gegenübers. Dieser Prozess lässt sich nicht steuern oder beeinflussen. Er ist noch ein „Überbleibsel“ unserer Urahnen, deren schnelle Einschätzung oft über Leben und Tod entschied. Wer das weiß, kann versuchen, die ersten Sekunden eines Gesprächs entsprechend für sich zu nutzen.

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Wie läuft ein Speed-Dating ab?

Durch das Speed-Dating erhalten Bewerber die Chancen, sich innerhalb kürzester Zeit bei verschiedensten Firmen zu präsentieren. Anders als ein Bewerbungsgespräch findet die Veranstaltung oft an einem öffentlichen Ort außerhalb der Firmen statt. Wichtiger als eine ausgefeilte Bewerbungsmappe ist dabei gute Laune. Denn dann kommt das Selbstvertrauen im Gespräch ganz von allein und damit auch die richtige Körpersprache. Eine aufrechte und offene Haltung, ein sympathisches Lächeln und ein fester Händedruck sind schon mal die halbe Miete. Daneben sind Blickkontakt und die Stimme wichtig. Bewerber sollten nicht zu laut, aber auch nicht zu leise sprechen. Vielleicht hilft es, diese Begrüßung auch vorab mit Freunden durchzuspielen und zu üben, um Unsicherheiten zu vertreiben.

Gut vorbereitet ins Gespräch gehen

Bei aller Sympathie geht es jedoch auch beim Speed-Dating nicht ohne fachliche Vorbereitung. Schließlich könnte der Gesprächspartner schon bald der Chef sein. Die Kandidaten sollten sich daher vor dem Termin umfassend über die Firmen informieren, mit denen sie sprechen wollen. Angemessene Kleidung und ein gepflegtes Äußeres gehören selbstverständlich zum „guten Ton“ dazu. Einen kurzen Lebenslauf, der auf eine Seite passt, sowie ein Arbeitszeugnis oder das letzte Ausbildungszeugnis sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

Für verschiedene Branchen attraktiv

Auch in Dresden gibt es Firmen, die die unkomplizierte Kontaktaufnahme für sich entdeckt haben. Die Branchen sind dabei ganz unterschiedlich. Vom Krankenhaus, der Zeitarbeitsfirma und der Industrie- und Handelskammer über IT-Firmen bis hin zu Logistik-Unternehmen und Einkaufszentren – alle wollen Jobs und passende Bewerber zusammenbringen. 

Von Silke Rödel