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Tor zur Frauenkirche ist repariert

Seit Monaten arbeiten Spezialisten an der Festungsmauer. Jetzt sind sie am wichtigsten Bereich fertig.

© Sven Ellger

Von Lars Kühl

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Das Gerüst am Münzgassenportal ist verschwunden. Der Blick vom Terrassenufer aus auf die Gasse zur Frauenkirche ist wieder frei. Lediglich einige helle Sandsteinblöcke in der Festungsmauer fallen auf. „Ja, die notwendigen Sofortreparaturen wurden abgeschlossen“, bestätigt Tobias Lorenz vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement auf Nachfrage der SZ. „Lediglich die Orthostaten im Eingangsbereich müssen noch getauscht werden.“ Gemeint sind große Bodensteine am Tor. Am Dienstag waren Arbeiter vor Ort, in den nächsten Tagen setzen sie ihr Tun fort.

Die Ausbesserungen hatten dort bereits im Oktober vorigen Jahres begonnen. Schon zuvor waren die Spezialisten der Radeberger Firma Kühnapfel mit anderen Teilen der Mauer beschäftigt. Immer in enger Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Es wurde geprüft, wo es Risse gab, welche Fugen nicht mehr dicht sind, und welche Sandsteinquader getauscht werden müssen. „Die zu erneuernden Steine mussten ausgebaut und einzeln material- und formgerecht nachgefertigt werden“, sagt Lorenz. Allein am Münzgassenportal wurden rund 50 000 Euro investiert. In den kommenden Monaten werden die Reparaturen, zu denen auch das Geländer auf der Brühlschen Terrasse zählt, in Richtung Hasenberg fortgesetzt.

Vorher kommen aber noch die Hubsteiger. Mit den Händen befreien sie am und rund um das Münzgassenportal die Festungsmauer von Unkraut. Spätestens im August wollen sie damit fertig sein.