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Hoyerswerda

Torsten Kilz bleibt Präsident vom Sportbund

Die Delegiertenkonferenz des Sportbundes Lausitzer Seenland – Hoyerswerda hat gewählt.

Für Martina Wussack und Stefan Kaiser gab es Blumen als Dankeschön. Beide haben nicht mehr für das Sporbund-Präsidium kandidiert.
Für Martina Wussack und Stefan Kaiser gab es Blumen als Dankeschön. Beide haben nicht mehr für das Sporbund-Präsidium kandidiert. © Foto: SBLS-HY

Hoyerswerda. Torsten Kilz, der Präsident des Sportbundes Lausitzer Seenland – Hoyerswerda, blickte bei der jüngsten Delegiertenkonferenz auf eine erfolgreiche Arbeit zurück. Mit 6.925 Mitgliedern, davon 2.134 Kinder, in 43 Vereinen ist der Dachverband der Hoyerswerdaer Sportvereine die mitgliederstärkste regionale Bürgerbewegung. 

Der Organisationsgrad der Bevölkerung liegt bei 20,95 Prozent, das heißt, jeder fünfte Hoyerswerdaer treibt regelmäßig Sport. Diese Zahlen können sich sehen lassen. Zum Vergleich: Der Durchschnitt der Vereinsmitglieder liegt sowohl im Landessportbund als auch im Kreissportbund bei etwa 16 Prozent. Das zeigt einmal mehr, dass sich die Hoyerswerdaer gern bewegen und es eine sehr breite Angebotspalette in unseren Sportvereinen gibt.

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„Besonders hervorzuheben ist die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen. Mehr als die Hälfte der Kinder finden im organisieren Vereinssport ihre Heimat. Das zeigt, welche herausragende Arbeit unsere Vereine leisten“, betonte Torsten Kilz. Für ihn steht fest: „Der Sport gewinnt weiterhin als sozialer Faktor und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation hier im Lausitzer Seenland an Bedeutung. Das Sport- und Veranstaltungsangebot unserer Vereine ist vielseitig, begeisternd, schafft Vorbilder, verbindet, hält gesund, bildet und gibt Orientierung.“

Die Delegiertenversammlung hatte ein neues Präsidium zu wählen. Bevor es dazu kam, wurde Martina Wussack, die Gründungsmitglied des Sportbundes ist, für ihr 26-jähriges ehrenamtliches Engagement gedankt. Sie kandidierte nicht mehr, ebenso wie das langjährige Präsidiums-Mitglied Stefan Kaiser und Vize-Präsident Lars Bauer. Alle drei haben wesentlich zur Entwicklung des Sportbundes Lausitzer Seenland, des organisierten Sports in Hoyerswerda sowie zur Entwicklung von Sportevents und Veranstaltungen beigetragen.

Bei der Wahl des neuen Präsidiums gab es klare Entscheidungen. Einstimmig wurde Torsten Kilz (Volleyballfreunde Blau-Weiß Hoyerswerda) als Präsident wiedergewählt. Für das Amt der Vizepräsidenten wurden Felix Döhl vom SV Zeißig und Conni Böhme vom LHV Hoyerswerda ebenso einstimmig gewählt. Jan Frobart (Schwimmsportverein Hoyerswerda) bleibt Veranstaltungskoordinator. Der kommissarische Schatzmeister René Becker wurde nun offiziell ins Präsidium gewählt. Hinzu kommen Thomas Schlicht vom Schützenverein 1990 Hoyerswerda und Jörg Gentsch vom Budo-Sportverein als Kassenprüfer. Mit Katrin Barth wurde eine ebenso motivierte wie engagierte Sportlerin für die Mitarbeit im neuen Präsidium gewonnen.

Dieses wird sich auch gleich mit aktuellen Themen befassen müssen. Dazu gehört der drohende Wegfall der Sporthalle des BSZ II an der Liselotte-Herrmann-Straße sowie perspektivisch der Sporthallen am Adler sowie am Planetarium im WK VI. Noch ist unklar, wie das kompensiert werden kann, auch wenn mit der Oberschule im WK I eine neue Sporthalle errichtet wird. Zudem, so heißt es in der Mitteilung des Sportbundes weiter, wird seit mehr als 20 Jahren im Sportstättenentwicklungsplan der Stadt Hoyerswerda auf die Notwendigkeit einer Leichtathletikanlage im Jahnstadion hingewiesen. „Den positiven Entwicklungen der Leichtathleten stehen aktuell denkbar schlechte Trainings- und gar keinen Wettkampfbedingungen in Hoyerswerda zur Verfügung.“

Die täglichen Herausforderungen für die Sportvereine sind hoch und nicht immer einfach zu bewältigen, insbesondere für die vielen kleinen Vereine. Darüber sind sich Torsten Kilz und seine Mitstreiter im Klaren. Sie versichern: „Dafür wird auch das neue Präsidium des Sportbundes immer ein offenes Ohr haben.“ (pm/rgr)