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Hoyerswerda

Toter auf Bahnlinie in Zeißig

In der Nähe wurde ein BMW gefunden, der einen schweren Verkehrsunfall hatte. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar. Nun teilt die Polizei Details mit.

Auf der Bahnlinie in Zeißig (Hoyerswerda) kam am frühen Sonntagmorgen ein Mensch ums Leben.
Auf der Bahnlinie in Zeißig (Hoyerswerda) kam am frühen Sonntagmorgen ein Mensch ums Leben. © Henry Gbureck

Hoyerswerda. Auf der Bahnlinie in Zeißig ist am frühen Sonntagmorgen ein Mensch ums Leben gekommen. Das sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz am Morgen auf SZ-Anfrage. Er bestätigte ebenfalls, dass es in der Nähe einen Verkehrsunfall gab, konnte jedoch keine Aussage dazu treffen, ob zwischen beidem ein Zusammenhang besteht. Nun hat die Polizei eine erste längere Mitteilung zu beiden Vorfällen veröffentlicht.

Dieser BMW wurde in der Nähe gefunden.
Dieser BMW wurde in der Nähe gefunden. © Henry Gbureck

Am frühen Sonntagmorgen haben Polizisten des örtlichen Polizeireviers demnach einen schweren Verkehrsunfall an der Straße A in Hoyerswerda festgestellt. Personen hätten sich weder im noch am gefundenen Fahrzeug befunden. 

"Nach bisherigem Erkenntnisstand und der Auswertung erster Unfallspuren fuhr der Fahrer oder die Fahrerin eines BMW vermutlich vom Stadtzentrum in Richtung B 96", schreibt die Polizei. In Höhe des VW-Autohauses habe der Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, "offenbar infolge nicht angepasster und überhöhter Geschwindigkeit". 

Das Auto kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Bordstein, dann gegen ein Verkehrszeichen und schließlich gegen eine Straßenlaterne. "Danach entfernte sich der oder die Verursacher/in vom Unfallort." Laut Polizei entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von circa 7.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Verkehrspolizeiinspektion führe die weiteren Ermittlungen zum Unfallgeschehen und zum unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

Weiter wird der Personenunfall auf den Gleisen am Bahnübergang Schmiedeweg in Hoyerswerda beschrieben. Gegen 4.15 Uhr habe das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz über die Integrierte Rettungsleitstelle Kenntnis von diesem erhalten. "Sofort eingesetzte Beamte des örtlichen Polizeireviers stellten eine leblose Person im Gleisbett fest." 

Die Polizisten sicherten die Unfallstelle und informierten über die Bundespolizei den Notfallmanager der Deutschen Bahn, welcher die Bahnstrecke gesperrt habe. "Ein Kriminaltechniker nahm seine Arbeit auf", heißt es weiter. Die Sperrung der Strecke sei bis 9.15 Uhr bestehen geblieben. Die Identifizierung der Person dauere an. 

Ob ein Zusammenhang zwischen dem schweren Verkehrsunfall und der getöteten Person bestehe, sei nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei. (SZ)

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