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Totholz verschwindet aus dem Bach

Die Gemeinde lässt das Gewässer zwischen Jeßnitz und Döschütz sanieren. Die Behörden erlauben nur wenig Erdaushub.

© Symbolfoto: André Braun

Großweitzschen. Die Firma Straßen- und Tiefbau Andrä aus Leisnig hat den Auftrag für die Sanierung des etwa 500 Meter langen Bachlaufes zwischen Jeßnitz erhalten. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme zur Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013.

Fast 70 000 Euro Fördergeld

Die Gemeinde hat eine Zuwendung in Höhe von 68 800 Euro bewilligt bekommen. Nach der Ausschreibung betragen die Kosten 40 600 Euro. Deshalb fragte Gemeinderat Dieter Horlacher, ob mit dem eingesparten Geld der Umfang der Sanierung erweitert und bis nach Niederranschütz gebaut werden kann. Das ist allerdings nicht möglich. „Die Fördersumme beinhaltet nicht nur den Bau, sondern auch die Planungskosten“, erklärte Bürgermeister Ulrich Fleischer (parteilos).

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Für ein solches Vorhaben müssen Stellungnahmen eingeholt und eine Ausführungsplanung vorgelegt werden. Es habe auch eine Vor-Ort-Begehung mit Mitarbeitern der Unteren Wasserbehörde und des Naturschutzes gegeben. Die befürworten nur einen minimalen Erdaushub. Verschwinden sollen vor allem das angespülte Holz und das Schilf. „Wir stellen den Abschnitt des Bachlaufes so her, dass die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen wieder ordentlich entwässert werden können“, sagte der Bürgermeister. (DA/je)