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Augusto

Tourismusboom in Sachsen 

Durch weltweite Spannungen von beliebten Reiseländern der Deutschen, ist spürbar, dass sich mehr Touristen für einen Urlaub im Inland entscheiden.

© Bildquelle: pexels

Noch wichtiger aber dürfte das wachsende Bewusstsein für Umweltprobleme sein, dass viele Erholungssuchende von langen Flugreisen Abstand nehmen lässt. Hiervon profitiert nicht zuletzt Sachsen.

Eine Region will zurück zu den Wurzeln

Aufgrund atemberaubender Landschaften und Lost Places suchen Reisende vor allem die abgeschiedenen Gegenden von Sachsen auf. Schon in der Vergangenheit war die Region bereits ein viel besuchtes Ziel. Gerade vor der Wiedervereinigung waren die Gebirgsketten Ziele der Erholung und die Zahl an Gelegenheiten zum Übernachten war groß. Dies änderte sich nach der Wende. Auf Grund neuer Möglichkeiten zu reisen, wurde vor allem das Ausland interessant bei den neuen Bundesländern und viele Hotels mussten vor allem in den Ländlichen Gegenden schließen. Doch seit einigen Jahren erfährt Sachsen ein spürbares Umdenken. Junge Menschen können sich wieder für die Selbstständigkeit in der Gastronomie begeistern und nutzen den Aufschwung. Hier werden oft bereits gebaute Gebäude wiederverwendet. Dabei ist Vorsicht geboten. Ein Hotel muss in der heutigen Zeit vielen Sicherheitsstandards entsprechen. Zwar ist der Gedanke ein Gebäude wieder zu verwenden im ersten Moment ökologisch, kann aber zu hohen Kosten führen. Nicht zuletzt ist an die Wärmedämmung zu denken. Objekte, die schon lange leer stehen weisen in dieser Hinsicht oft Mängel auf, die erst spät erkannt werden und zu unnötig hohen Fixkosten führen. Natürlich ist neuzubauen im ersten Moment nicht ökologisch kann aber langfristig eine bessere Wirkung auf die Umwelt und die eigene Kostenentwicklung haben.

Ein hoher Preis

Für Hotels bedeutet der Tourismusboom eine große Herausforderung. Die hohen Umsätze in der Hauptsaison, erfreut die Hotelbetreiber, hat aber auch Auswirkungen auf die Ausstattung vieler Gasthöfe. So kann eine 10-20 Jahre alte Einrichtung möglicherweise den heutigen Anforderungen nicht mehr standhalten, weil sie oft für eine geringere Auslassung gedacht war. Größere Hotels dürften von diesen Entwicklungen weniger mitbekommen, doch kleinere private Anbieter haben zu Beginn oft situationswirtschaftlich gedacht und Kosten von Anfang an eingespart. Obwohl der Tourismus seit vielen Jahren ein stabiler Wirtschaftsfaktor ist, kann er eben diesen unangenehmen neben Effekt haben und bei hohen Einnahmen auch hohe Kosten verursachen für Instandhaltung und Neuanschaffungen, für eine Anlage, die am Anfang zu günstig und mit minderer Qualität gekauft wurde.

Mit Nachhaltigkeit Kosten sparen und langfristig denken

Ein lang gepredigter Satz in der Unternehmerwelt ist am Anfang mehr auszugeben, um langfristige Erfolge zu haben und um einen reibungslosen Start zu sichern. Das Stichwort in der Gastronomie ist daher immer auf die Qualität zu achten. Das Ziel sollte sein nur einmal zu kaufen und nicht immer wieder neukaufen zu müssen. So kann die Einrichtung der Küche zwar auch gebraucht gekauft werden, hat aber in vielen Fällen keine Garantie mehr. Vor allem bei Materialien die täglich verwendet werden wie Textilien auf Möbeln oder in den Zimmern, sollte das Material angenehm für den Gast und trotzdem auch qualitativ hochwertig verarbeitet sein. Daher sollte man über einen Anbieter wie beispielsweise Hotelwäsche Erwin Müller nachdenken, bei dem es auch eine Nachkaufgarantie gibt. Gastrogeprüfte Handtücher in verschiedenen Farben sind bei dem Experten für Hotel-Textilien daher Standard. Wer sich nicht ganz sicher ist wie die richtige Pflege ist, kann sich ebenfalls über dieser Seite Infomieren. Der eigene ökologische Fußabdruck spielt bei immer mehr Menschen eine wichtige Rolle, wenn es um die Ferienplanung geht. Für Hotelbetriebe lohnt es sich deshalb, auf Tradition zu setzen und in strapazierfähiges Material zu investieren. Denn was man kennt kann man kontrollieren und Landgasthöfe haben bei der Küche oft die Nase vorn. Auch früher haben gerade diese Hotels die Möglichkeit eines eigenen Gartens genutzt. Das bedeutet, viele Gemüse- und Obstsorten können selbst gepflanzt werden und Lieferkosten und Kosten für die Verpackung fallen weg. Dazu kommt das Verlangen der Touristen regionale Produkte essen zu wollen. Noch nie war die Nachfrage noch typischen Gerichten der Region so groß wie heute.

In jedem Fall lohnt es sich von Anfang an vorzuplanen und die Entwicklungen der Gastronomie zu beobachten, um dann frühzeitig zu reagieren. Denn an den Urlaubsgewohnheiten der Menschen wird sich auf absehbare Sicht wenig ändern.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Jörg Keller.