merken

Touristen-Wohnungen sollen verboten werden

Mehr als 50000 Dresden-Touristen kamen letztes Jahr nicht in Hotels oder Pensionen unter, sondern in Privatwohnungen. Inzwischen bieten über 1000 Dresdner ihre vier Wände Urlaubern an. Die rot-grün-rote...

Mehr als 50 000 Dresden-Touristen kamen letztes Jahr nicht in Hotels oder Pensionen unter, sondern in Privatwohnungen. Inzwischen bieten über 1 000 Dresdner ihre vier Wände Urlaubern an. Die rot-grün-rote Mehrheit im Stadtrat der Landeshauptstadt sieht darin eine Zweckentfremdung von Wohnungen und fordert die Verwaltung auf, zu handeln. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll sich schnellstmöglich bei der Landesregierung für ein Verbot einsetzen.

365 Tage für Patienten da

Die Dresdner City-Apotheken bieten mehr, als nur Medikamente zu verkaufen. Das hat auch mit besonderen Erfahrungen zu tun. Was, wenn Sonntagmorgen plötzlich der Kopf dröhnt oder die Jüngste Läuse mit nach Hause gebracht hat?

Außerdem brauche die Stadt Instrumente, mit denen sie eingreifen kann, sollten Wohnungen existieren, aber nicht vermietet werden, um sie für Touristen freizuhalten. Hilbert soll außerdem einen Bericht vorlegen, der aufzeigt, wie viele Wohnungen genau übers Internet als Ferienwohnungen angeboten werden und wie sich das auf den Wohnungsmarkt in Dresden auswirkt. (SZ/sr)