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Touristen-Wohnungen sollen verboten werden

Mehr als 50000 Dresden-Touristen kamen letztes Jahr nicht in Hotels oder Pensionen unter, sondern in Privatwohnungen. Inzwischen bieten über 1000 Dresdner ihre vier Wände Urlaubern an. Die rot-grün-rote...

Mehr als 50 000 Dresden-Touristen kamen letztes Jahr nicht in Hotels oder Pensionen unter, sondern in Privatwohnungen. Inzwischen bieten über 1 000 Dresdner ihre vier Wände Urlaubern an. Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit sieht darin eine Zweckentfremdung von Wohnungen und fordert die Verwaltung auf, zu handeln. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) soll sich schnellstmöglich bei der Landesregierung für ein Verbot einsetzen.

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Außerdem brauche die Stadt Instrumente, mit denen sie eingreifen kann, sollten Wohnungen existieren, aber nicht vermietet werden, um sie für Touristen freizuhalten. Hilbert soll außerdem einen Bericht vorlegen, der aufzeigt, wie viele Wohnungen genau übers Internet als Ferienwohnungen angeboten werden und wie sich das auf den Wohnungsmarkt in Dresden auswirkt. „Es darf nicht sein, dass Dresdner monatelang nach passenden und bezahlbaren Wohnungen suchen und gleichzeitig ein Teil des Wohnungsmarktes als Unterbringung von Touristen genutzt wird“, so SPD-Stadtrat Vincent Drews. Über die Initiative der drei Fraktionen muss noch der Stadtrat entscheiden. (SZ/sr)