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Trainersohn verlässt VfL Pirna-Copitz

Philipp Reimann spielt jetzt in Weißwasser. Sebnitz bezwingt Königswartha 3:2, Wilsdruffer verlieren in Radebeul mit 2:5.

© Marko Förster

Von Jürgen Schwarz

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Der Winter naht mit Eis und auf Kufen

Das Schlittschuhlaufen im FEZ “Hains“ ist ein herrlicher Spaß – egal ob als Eisprinzessin oder -prinz, mit Pirouetten drehen oder als blutiger Anfänger.

Fußball-Landesligist VfL Pirna-Copitz muss in der Rückrunde ohne Jakob Funken (Wechsel zu Kickers Markkleeberg) und Philipp Reimann auskommen. „Philipp ist beruflich in Niesky gebunden. Der Verein ist daher seinem Wunsch nachgekommen, ihm in der Winterpause einen sofortigen Wechsel zum VfB zu ermöglichen“, bestätigt VfL-Pressesprecher Ronny Zimmermann. Reimann, Sohn des Copitzer Cheftrainers Nico Däbritz und im Sommer 2017 aus Laubegast gekommen, hatte in der Hinrunde sechs Landesligapartien für den VfL bestritten. Für Kreisoberligist VfB Weißwasser 1909 war der 25-Jährige bereits im Testspiel gegen den Königswarthaer SV (1:2) im Einsatz.

BSV-Torhüter Oppitz gefordert

Die von Ex-Dynamo Frank Lippmann trainierten Königswarthaer trafen am vergangenen Sonnabend in einem weiteren Testspiel auf den BSV 68 Sebnitz. Auf dem Kunstrasenplatz im Waldstadion setzten sich die Gastgeber mit 3:2 durch. Michael Kunze (37.), Pierre Nebes (42.) und Tomas Hurab (49.) trafen für den BSV, Max Prochnow für die Gäste (50., 80.). „Schon bis zum 3:0 war das Ergebnis das Einzige, mit dem man aus Sebnitzer Sicht zufrieden sein konnte“, merkte der Sebnitzer Trainer Uwe Rahle kritisch an. „Defensiv waren wir bis dahin zwar immer Herren der Lage, konnten nach vorn aber nur selten überzeugen. Hektik im Aufbauspiel, unnötige Ballverluste und nur wenig zielgerichtetes Angriffsspiel machten es den Gästen immer wieder einfach, unsere Offensivaktionen zu unterbinden.“ Die Sebnitzer waren mit den beiden Gegentreffern noch gut bedient, mehrfach musste Torhüter Dominik Oppitz energisch eingreifen. „Unser Defensivverhalten war zu passiv, in der Offensive agierten wir konzeptionslos. Sicher sollte man ein solches Spiel in der Vorbereitung nicht überbewerten, mit einem derartigen Auftritt wäre es in der Landesklasse aber schwer, Punkte einzufahren“, nahm Rahle kein Blatt vor den Mund.

Motor Wilsdruff unterlag im Vorbereitungsspiel beim Landesliga-Aufsteiger Radebeuler BC mit 2:5 (1:1). Lucas Lucius (27.) und Stefan Göldner (84.) trafen für den Landesklässler. Die Tore der Karl-May-Städter markierten Philip Heineccius (36., 55.), Robert Lauterbach (70.), Zdenek Kopas (76.) und Chris Kiesse Wete (86.).