merken
Riesa

Treffen mit Riesas Partnerstädten abgesagt

Gleich mehrere Termine können wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Susanne Voigt übergibt während des Festaktes 900 Jahre Riesa das Modell der Riesenskulptur an OB Müller. Auf der Weltkugel sind Riesa und seine sieben Partnerstädte zu sehen.
Susanne Voigt übergibt während des Festaktes 900 Jahre Riesa das Modell der Riesenskulptur an OB Müller. Auf der Weltkugel sind Riesa und seine sieben Partnerstädte zu sehen. © Sebastian Schultz

Riesa. Die Freundschaft zwischen Riesa und seinen Partnerstädten wird durch die weltweite Corona-Krise auf eine harte Probe gestellt. Das teilt Susanne Voigt, die Vorstandsvorsitzende des Vereins "Riesa und die Welt" mit. "Leider ist auch unser Verein von den Auswirkungen betroffen. Die noch zum Jahresanfang geplanten Begegnungen mussten abgesagt und auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden", sagt sie. 

So kann unter anderem die Fahrt des Riesaer Bildhauers Jan Giehrisch und seinen künstlerischen Mitstreitern ins polnische Glogau nicht stattfinden. Verschoben werden müssen auch die geplante Bürgerbegegnung zwischen Mannheim und Riesa Anfang Mai sowie der Besuch der Reservistenkameradschaft bei den Freunden der REME Rotherham anlässlich des Armed Forces Day im Juni. Auch weitere Planungen für die derzeit ungewisse Zukunft gestalten sich schwierig.

Anzeige
Entdeckungsreise im Mini-Kosmos
Entdeckungsreise im Mini-Kosmos

Der Physiker Tobias Meng ist fasziniert von Elektronen. Die können Unglaubliches und helfen, neue Materialien zu finden.

"Darum ist es gerade in solch schweren Zeiten wichtig, dass die Menschen zusammenstehen, sich unterstützen und füreinander da sind", so Susanne Voigt. "Der Sinn von Städtepartnerschaften: die Völkerverständigung, der gegenseitige Austausch und die Freundschaft sollte insbesondere jetzt zum Tragen kommen."

Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.

Mehr zum Thema Riesa