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Pirna

Trekkinghütten am Forststeig öffnen

Wanderer können ab 12. Juni wieder darin übernachten, auch auf tschechischer Seite gibt es Schlafplätze. Eine Einschränkung gibt es aber.

Hereinspaziert: In der Haselmausbaude bei Cunnersdorf und den anderen Trekkinghütten am Forststeig darf ab 12. Juni wieder übernachtet werden.
Hereinspaziert: In der Haselmausbaude bei Cunnersdorf und den anderen Trekkinghütten am Forststeig darf ab 12. Juni wieder übernachtet werden. © Archiv: Norbert Millauer

Wanderer, die auf dem Forststeig Elbsandstein unterwegs sind, stehen bald alle Übernachtungsmöglichkeiten offen. Ab Freitag, dem 12. Juni, darf wieder in den Trekkinghütten im linkselbischen Teil der Sächsischen Schweiz geschlafen werden, teilt der Sachsenforst mit. Die Hütten auf dem rund 110 Kilometer langen Trekkingpfad blieben aufgrund der Corona-Pandemie seit dem Saisonstart im April geschlossen. Das galt bis Mitte Mai auch für die vier Biwakplätze. Am Taubenteich, Zschirnstein, Spitzstein und nahe Nikolsdorf können Wanderer bereits seit dem 25. Mai wieder ein eigenes Zeit aufschlagen. 

Diese Woche werden nun auch die fünf Trekkinghütten zum Übernachten freigegeben: die Grenzbaude, die Haselmausbaude, die Rotsteinhütte, Willys Ruh und die Kamphütte. Sie alle werden vom Sachsenforst betreut. Da die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus weiter besteht, müssen Wanderer vor Ort jedoch genaue Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. In einem Raum der Hütte dürfen sich beispielsweise maximal zehn Personen gleichzeitig aufhalten. Bei einer Begegnung mit anderen Personen sind generell 1,50 Meter Abstand einzuhalten. 

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Obergrenze in den Räumen einhalten

Wer am Forststeig mehrere Tage unterwegs ist, sollte sich zudem Utensilien zum hygienischen Händewaschen wie Wasser, Seife und eigenes Handtuch sowie Hygieneartikel wie Mund-Nasen-Schutzmaske oder auch Desinfektionsmittel dabei haben und verwenden. Der Sachsenforst weist außerdem darauf hin, dass die Waldübernachtungsstellen für Gruppen mit mehr als vier Personen aufgrund der geringen Platzkapazität leider nicht geeignet sind. Das gilt auch für die Biwakplätze, an denen gezeltet werden darf.

Gute Nachrichten gibt es indes für den tschechischen Teil des Forststeiges. Nachdem Tschechien die Grenzen nach Deutschland am vergangenen Freitag wieder öffnete, darf damit der gesamte Forststeig begangen werden - auf deutscher und tschechischer Seite. "Der Zeltplatz in Ostrov ist geöffnet und freut sich auf Wanderer", teilt der Sachsenforst mit. 

Einschränkungen gibt es aktuell nur im Bereich des Forststeiges nahe Bad Schandau. Aus Naturschutzgründen muss ein Teilabschnitt bis zum 15. Juli gesperrt werden.

Wanderer werden am Forststeig nahe Bad Schandau umgeleitet.
Wanderer werden am Forststeig nahe Bad Schandau umgeleitet. © Sachsenforst

Dabei handelt es sich um einen neuen Routenabschnitt zwischen Gohrisch und Bad Schandau, der erst dieses Jahr freigegeben wurde. Der neue Weg führt über alte Steinbrecherpfade oberhalb des Schandauer Bahnhofes entlang. Dieser Teil darf aus Naturschutzgründen derzeit aber nicht begangen werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

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