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Görlitz

Trio begeht nächtlichen Raub auf dem Postplatz

Ein 62-jähriger Spaziergänger fängt auf einer Bank in Görlitz ein Gespräch an. Die Sache nimmt kein gutes Ende.

©  dpa / Symbolbild

Ein 62-jähriger Spaziergänger hat am Donnerstag nach Mitternacht auf dem Görlitzer Postplatz eine böse Überraschung erlebt. Er hatte sich gegen 1.20 Uhr neben ein Paar auf eine Parkbank auf dem Rundell um den Brunnen gesetzt. Bald war er mit der 36-jährigen Frau in ein Gespräch vertieft, bot ihr eine Flasche Bier und eine Zigarette an.

Währenddessen sei der 30-jährige Kumpan der Frau im Dunkel verschwunden, erzählt Polizeisprecher Philipp Marko.  Kurz darauf kehrte er zusammen mit einem 34-jährigen Herrn zurück. "Unvermittelt schlug der Neuankömmling nun auf den 62-Jährigen ein, um ihm im nächsten Augenblick seine schwarze Ledertasche zu entreißen und gemeinsam mit seinen beiden Komplizen in die Nacht zu fliehen", berichtet Polizeisprecher Marko.

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In dem geraubten Beutel befanden sich ein Handy, ein mit circa 70 Euro Bargeld und Dokumenten gefülltes Portemonnaie sowie der Schlüsselbund des Opfers, das Verletzungen davontrug.

Alarmierte Polizisten haben die Fliehenden wenig später an der Altstadtbrücke in Görlitz ausfindig machen und identifizieren können, erklärt der Polizeisprecher weiter. Die Beamten nahmen das polnische Trio vorläufig fest.  Offenbar hatten die Drei die Tat stark berauscht begangen: 2,94 Promillie zeigte das Messgerät bei der Frau an, der 34-jährige Gewalttäter hatte 2,1, der 30-Jährige 2,04 Promille Alkohol im Blut.

Die Kriminalpolizei hat Untersuchungen wegen des Verdachts eines gemeinschaftlichen Raubes eingeleitet. (mp)

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