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Dresden

Dresden bekommt fünf Regen-Tage

Für die Natur ist das Wetter gut. Doch die Meteorologen dämpfen die Erwartungen insgesamt. Auch für die Zeit nach dem Regen.

Jetzt kommt Regen, sagen die Wetterdienste. Und er bleibt eine Weile.
Jetzt kommt Regen, sagen die Wetterdienste. Und er bleibt eine Weile. © Marijan Murat/dpa

Dresden. Er kommt und er bleibt auch ein paar Tage. Doch genug ist es noch lange nicht, auch wenn Sonnenanbeter das spätestens am Wochenende finden werden. Denn auch da soll es immer wieder regnen, sind sich die Wetterdienste einig. Es ist Regen-Zeit. Sie dauert wenigstens fünf Tage und trifft auch den 1. Mai. Dazu wird es deutlich kühler. 

Peter Zedler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass der erste Regen Dresden schon in der Nacht zum Mittwoch erreicht. Sein Kollege Fabian Ruhnau von Kachelmanns Wetterdienst sagt sogar, "endlich" komme unbeständigeres Wetter. Demnach wird der Mittwoch am Anfang wechselhaft, Auflockerungen sind auch möglich. Aber das nächste Tief folgt sogleich. "Wir bekommen Aprilwetter", sagt Ruhnau für den Monatswechsel zum Mai voraus, "es wird auch windiger".

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Der Aprilsommer verabschiedet sich

Laut dem DWD regnet es bis zum Wochenende vorwiegend tagsüber. Dabei kommen in Sachsen im Durchschnitt fünf bis zehn Liter Regen pro Quadratmeter zusammen, anderswo ist es mehr. Und die Regenmenge reicht keinesfalls, um das Defizit aus dem April auszugleichen, sagt Zedler. Es waren zwischen ein und fünf Liter pro Quadratmeter. Das entspricht etwa zehn Prozent der Regenmenge, die laut der Wetteraufzeichungen aus den Jahren 1961 bis 1990 durchschnittlich im April fallen müsste.

Auch Ruhnau liest aus den Wetterkarten, dass die Regenmenge zu gering ist. Dabei bleibt es auch. "Die Trockenheit wird nicht direkt Vergangenheit sein", ist er überzeugt, "Richtung Sachsen" sei auch in den kommenden Tagen nicht viel Regen zu erwarten. Andernorts könnten es zwischen 15 und 30 Litern sein.

Doch fest steht: Der Aprilsommer verabschiedet sich. "Die 20-Grad-Marke sehen wir so gut wie gar nicht mehr", meint Fabian Ruhnau und bezieht das auf die Zeit bis zum Sonntag. Die kältere Luft komme vom Nordatlantik, dabei werde es auch windiger. Ruhnau rechnet sogar mit starken bis stürmischen Böen, das gelte vor allem für Gewitter. 

Zwischen sommerlich und kühl ist alles möglich

Die Aussichten nach den fünf Regentagen sind noch unklar. Beide Wetterdienste rechnen nach dem Wochenende wieder mit steigenden Temperaturen. Regnen kann es demnach aber auch immer noch etwas und eine genauere Prognose ist ohnehin noch nicht möglich. Verschiedene Wetter-Rechenmodelle lassen sowohl den Schluss zu, dass es wieder sommerlich warm werden könnte, aber auch maximal 15 Grad sind demnach möglich. 

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