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„Tropfsteinhöhle“ in Kita soll weg

Falsch aufgebrachter Beton hat unterirdisch ein Problem entstehen lassen. Mit Fördergeld soll es nun beseitigt werden.

© Symbolbild/dpa

Röderaue. Das Öllager in der Frauenhainer Kindertagesstätte gleicht einer Tropfsteinhöhle. Laut Bürgermeister Lothar Herklotz (CDU) dringt in den unterirdisch gelegenen Raum Feuchtigkeit ein. Grund sei, dass bei einer früheren Baumaßnahme durch den Bauhof der Gemeinde der Beton falsch aufgebracht worden sei. Inzwischen habe sich deshalb ein großer Riss in einer Stützmauer gebildet, der nun saniert werden müsse, so der Gemeindechef. Das Geld für die Sanierung will die klamme Gemeinde aus dem großen Fördertopf „Brücken in die Zukunft“ bekommen. Ursprünglich hatte das Geld in neue Computer für die Pulsener Grundschule gesteckt werden sollen. Da die Schule aber Rechner von der TU Dresden gesponsert bekommen habe, sei das Budget nun für ein anderes Projekt frei.

Wie teuer die Öllager-Sanierung in der Frauenhainer Kita wird, ist derzeit noch unklar. Zunächst muss abgeklärt werden, ob die Fördermittelgeber der geplanten Baumaßnahme zustimmen. Grünes Licht vorausgesetzt, soll die Sanierung des Öllagers diesmal eine Fachfirma übernehmen. Der Gemeinderat hat diesem Vorgehen bereits zugestimmt. (SZ/ewe)

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