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Weihnachten

Ein Christbaum aus Sachsen? Die Chancen stehen gut.

Trotz Dürre gibt es keinen Engpass bei Christbäumen aus dem heimischen Staatswald.

Revierleiter Stephan Radler trägt eine Nordmanntanne über die Weihnachtsbaumplantage. © dpa/Sebastian Kahnert

Höckendorf. Dürre, Stürme und der Borkenkäfer haben dem Wald in Sachsen in diesem Jahr schwer zugesetzt - doch für einen Weihnachtsbaum aus heimischen Gefilden stehen die Chancen gut. Der Staatsbetrieb Sachsenforst hat am Mittwoch in Höckendorf im Osterzgebirge die Weihnachtsbaumsaison eröffnet. Es seien zwar viele frisch gepflanzte Bäumchen vertrocknet, aber die bereits ausgewachsenen Weihnachtsbäume hätten die Dürre ganz gut überstanden, betonte Frank Pfeil, Staatssekretär im Umweltministerium.

Die Schäden dieses Hitzesommers würden sich erst in einigen Jahren bemerkbar machen. Tannen, Kiefern und Fichten werden in der Regel nach sechs bis acht Jahren als Weihnachtsbäume geschlagen.

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Laut Ministerium werden in Deutschland knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten stammen allerdings aus Dänemark und Nordrhein-Westfalen. Zu den geschätzt 1,5 Millionen Weihnachtsbäumen in sächsischen Wohnstuben steuert der Staatswald 25 000 bis 30 000 Stück bei. (dpa)