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Trotz eisiger Grade kein Eisbaden?

Für das beliebte Event fehlt derzeit ein wichtiges Detail, sagt der Radeberger Stadtbadverein.

© Thorsten Eckert

Von Jens Fritzsche

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Radeberg. Viel eisiger können die Temperaturen derzeit ja kaum noch werden. Also alles perfekt für das zünftige Eisbaden im Radeberger Stadtbad? „Nein“, sagt Michael Weber vom Stadtbadverein. „Unser Eisbaden lebt ja auch vom Ambiente, vom verschneiten Stadtbad“, stellt er klar. Und Schnee ist trotz Winterkälte derzeit absolute Mangelware und auch nicht in Sicht. „Wir haben ja im vergangenen Jahr erstmals auch den Liegewiesenhang als Rodelberg benutzt, das kam super an – alles das würde ja derzeit fehlen“, ist Michael Weber überzeugt, dass im Moment das Radeberger Eisbaden nicht wirklich ein Höhepunkt werden würde. Denn das Wasser unter der Eisschicht hat im Winter fast durchgängig vier Grad Celsius – „egal, ob draußen so wie derzeit eisige sibirische Kälte herrscht oder angenehmes Schnee-Winterwetter“, macht Michael Weber deutlich, dass es auch für die wagemutigen Eisbader derzeit eben nicht wirklich etwas Besonderes wäre, in die frostigen Stadtbad-Fluten zu steigen. Ohne verschneites Ambiente funktioniert das Ganze nicht, sind die Leute vom Stadtbadverein überzeugt.

Sollte sich nun also doch noch Schnee ankündigen, „brauchen wir gut eine Woche Vorbereitungszeit“, so Michael Weber. Heißt, wenn sich für ein Wochenende Schnee abzeichnet, „werden wir uns am Montag zusammensetzen, eine Entscheidung treffen und dann alles vorbereiten“, verspricht er. Die Leute vom Stadtbadverein schauen jedenfalls mindestens so gespannt auf die Wetter-Apps ihrer Handys, wie die Langlauf-Fans aus Radeberg und Umgebung.

„Ansonsten gilt es eben einfach Geduld bis zum 15. Mai zu haben“, sagt Michael Weber. Dann startet traditionell die Freibadsaison im Stadtbad. Aber noch ist der Winter ja nicht vorbei. Noch gibt es Hoffnung aufs beliebte Eisbaden!

www.stadtbad-radeberg.de