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Trotz Hitze geht’s der Elbe gut

In Schmilka wurde untersucht, welche Auswirkungen das Niedrigwasser hat. Fast alle Werte liegen im Normalbereich.

© dpa

Von Nancy Riegel

Der Wasserstand der Elbe an der Messstelle in Schmilka ist innerhalb weniger Tage um zehn Zentimeter gesunken. Am Dienstag wurden gerade einmal 71 Zentimeter angezeigt. Normal ist an dieser Stelle ein Elbpegel von 1,90 Meter. Ob dieses Niedrigwasser auf die Qualität des Flusses schädliche Auswirkungen hat, wurde am Montag vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie untersucht.

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Die Analyse gibt alles in allem Entwarnung. „Von den bereits untersuchten Parametern befinden sich viele Ergebnisse im elbe-typischen Normalbereich“, sagt Pressesprecherin Karin Bernhardt. Nur der Chloridanteil sei mit 47 Milligramm pro Liter erhöht. Im Jahr 2015, als die Elbe einen historisch niedrigen Pegel hatte, lag dieser Wert bei 45 Milligramm. Ein erhöhter Chloridgehalt gilt als Verschmutzungsindikator. Er sollte 100 mg/l nicht übersteigen. Ein zweiter erhöhter Wert ist das Antibiotikum Sulfamethoxazol. „Er liegt jedoch unter dem Vorsorgewert für die Trinkwasserversorgung“, sagt Karin Bernhardt. Das Umweltamt muss also noch nicht handeln.

An insgesamt elf Stellen deutschlandweit wurden in den vergangenen Tagen Proben aus der Elbe analysiert. Schmilka ist eine dieser Messstellen. Das Sonderprogramm soll zeigen, wie sich extreme Situationen wie Hoch- und Niedrigwasser auf die Wasserqualität auswirken. Bleibt es bei der aktuellen Witterung, findet die nächste Messung am 30. Juli statt.