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Trotz Krim-Krise: Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Dresden

Experten und hochrangige Politiker wollen dabei bis Donnerstag über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit im Rohstoffbereich beraten.

Dresden. Überschattet von der Krim-Krise beginnt am Dienstag in Dresden (19.00 Uhr) die siebte Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz. Experten und hochrangige Politiker wollen dabei bis Donnerstag über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit im Rohstoffbereich beraten. Auch der russische Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch und Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller werden nach Angaben des Veranstalters in Dresden erwartet. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte eine für Mittwoch geplante Rede vor dem Plenum der Konferenz kurzfristig abgesagt und Termingründe geltend gemacht.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird beim Eröffnungsempfang am Dienstagabend von Landtagspräsident Matthias Rößler vertreten. Wie die Staatskanzlei am Montagabend mitteilte, kann er wegen eines Treffens der Ministerpräsidenten bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin nicht selbst am Empfang teilnehmen. Tillich bleibe aber Schirmherr der Konferenz und werde dort am Mittwoch auch sprechen.

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Die Konferenz steht unter dem Motto „Innovative und nachhaltige Ressourcenpolitik - Herausforderungen einer modernen Rohstoffpartnerschaft“. Russland deckt etwa ein Drittel des deutschen Gas- und Ölbedarfs. Wegen der Krim-Krise wird derzeit über die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas diskutiert. Nach der Krim-Annexion hatten EU und USA Sanktionen gegen Russland verhängt. (dpa)