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Zittau

Trotz Kulturhauptstadt-Aus gibt's Geld

Nach dem Freistaat unterstützt die Sparkasse Zittaus Nachfolge-Projekte in der "Stadtwerkstatt" mit 30.000 Euro.

Symbolbild
Symbolbild ©  Rafael Sampedro (Archiv)

Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien unterstützt die Nachfolgeprojekte der Kulturhauptstadt-Bewerbung Zittaus für die Dreiländerregion mit 30.000 Euro. Die Zusage der Spende ist jetzt bei der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft eingegangen.

"Wir freuen uns sehr, dass unser starker Partner trotz unseres Ausscheidens weiter an die identitätsstiftende Kraft des Projektes für eine europäische Kulturregion glaubt und uns dabei unterstützt", so Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm). "Zusammen mit den zugesagten Mitteln des Freistaates werden wir eine so kreative wie leistungsfähige Stadtwerkstatt für Zittau und unsere Nachbarn aufbauen können.“

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Der Freistaat Sachsen hatte Zittau als ausgeschiedene Bewerberstadt bereits 200.000 Euro für Folgeprojekte zugesichert. Sachsens Kultusministerium würdigte das Projekt "Stadtwerkstatt" dabei als "eine Vernetzungsstelle, Bürgerbüro und Ideenplattform zugleich". Mit seiner internationalen Ausrichtung im Dreiländereck strahle das Projekt über die kommunale Ebene hinaus und weist Modellcharakter für die Stadtentwicklung und die Kreativwirtschaft im ländlichen Raum auf, heißt es. (SZ)

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