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Politik

Trump beleidigt US-Politikerin rassistisch

Der US-Präsident rät mehreren Demokratinnen dazu, in ihre vermeintliche Heimat zurückzukehren. Die Frauen reagieren deutlich auf die Verbalattacke.

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr mit seinen Tweets für Entrüstung gesorgt. © Alex Brandon/AP/dpa

Washington. US-Präsident Donald Trump hat mehrere Demokratinnen im Kongress aufgerufen, die USA zu verlassen und in ihre vermeintliche Heimat zurückzukehren. Trump schrieb am Sonntag auf Twitter, es sei interessant zu beobachten, wie "progressive" Demokratinnen, die ursprünglich aus Ländern mit katastrophalen, korrupten und unfähigen Regierungen kämen, den USA erklärten, wie die Regierung in den Vereinigten Staaten zu funktioniere habe. "Warum gehen sie nicht zurück und helfen dabei, die total kaputten und von Kriminalität befallenen Orte in Ordnung zu bringen, aus denen sie gekommen sind."

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Der Präsident spottete, diese Orte bräuchten den Rat dieser Frauen dringend, sie könnten gar nicht schnell genug aufbrechen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses - die Frontfrau der Demokraten, Nancy Pelosi - sei sicher gern bereit, die Reisepläne zu unterstützen, schob Trump hinterher.

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Er nannte keine Namen, spielte aber unmissverständlich auf eine kleine Gruppe junger und aufstrebender demokratischer Abgeordneter im Repräsentantenhaus an, die sich derzeit Machtkämpfe mit Pelosi liefern. Dazu gehören Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib, Ayanna Pressley und Ilhan Omar. Sie kommen zum Teil aus Einwandererfamilien, sind bis auf Omar, die in Somalia auf die Welt kam, aber in den USA geboren.

Trumps verbale Attacke fiel auf den Tag, für den der Präsident großangelegte Razzien gegen Menschen ohne Aufenthaltspapiere in den USA angekündigt hatte.

Tlaib entgegnete Trump - ebenfalls per Tweet - dieser sei gesetzlos und in seinem Amt ein kompletter Misserfolg. "Er ist die Krise. Seine gefährliche Ideologie ist die Krise", schrieb sie. Trump müsse des Amtes enthoben werden. 

Auch Pelosi reagierte empört und nannte Trumps Äußerungen fremdenfeindlich. Sie schrieb auf Twitter, der Präsident zeige damit, dass sein Ziel schon immer gewesen sei, "Amerika wieder weiß zu machen". (dpa)

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