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Zittau

Schweinepest: Über 1.000 Tiere erlegt

Seit November 2020 wird in Nordböhmen Jagd auf Wildschweine gemacht - im Kampf gegen das Virus.

Symbolbild
Symbolbild © Oliver Berg/dpa

Seit Mitte November haben Jäger in Nordböhmen bereits über 1.100 Wildschweine erlegt. Das geht aus einer ersten Bilanz für die Bezirke Ústí (Aussig) und Liberec (Reichenberg) hervor. Außerdem wurden einige Dutzend Tiere verendet gefunden.

Mitte November war das Gebiet von Hřensko (Herrnskretschen) in der Böhmischen Schweiz bis Harrachov (Harrachsdorf) im Riesengebirge zur intensiven Jagdzone erklärt worden. Grund war die sich in Sachsen und Polen ausbreitende Schweinepest. Gleichzeitig ist der Schwarzwildbestand in Tschechien zu hoch.

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Eine Dezimierung soll die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Virus senken. Ob der Bestand zurückgeht, werden die kommenden Wochen zeigen. Derzeit tragen die Muttertiere ihre Jungen aus. Zumindest konnte die Seuche von Tschechien ferngehalten werden. Im Bezirk Ústí gibt es mehrere Schweinemastanlagen mit insgesamt über 105.000 Tieren, die beim Auftreten der Afrikanischen Schweinepest notgeschlachtet werden müssten.

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