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Wie viel Liberecer sich impfen lassen

In der Nachbarregion kann sich jeder seit Januar gegen das Coronavirus immunisieren. Inzwischen machen das auch Hausärzte und mobile Teams.

Symbolbild
Symbolbild ©  Sebastian Gollnow/dpa

In der Region Liberec ist fast die Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft, eine Dosis haben 52 Prozent erhalten. Doch das Interesse der Tschechen an einer Immunisierung durch die Spritze ist eher rückläufig. Täglich kommen nur 200 bis 300 Menschen, um sich impfen zu lassen. Dies geht aus Daten auf der Website des Gesundheitsministeriums hervor.

In der Region Liberec wird seit Anfang Januar die Impfung angeboten. Zurzeit läuft diese an acht Orten, zwei davon sind in Liberec. Große Impfzentren wie in der Sporthalle in Jablonec (Gablonz) und Česká Lípa (Böhmisch Leipa) haben geschlossen. Mehr als 150 Hausärzte führen dafür seit Kurzem die Impfung durch, in die abgelegenen Dörfer reist ein mobiles Impfteam des Rettungsdienstes. Auf seiner Strecke liegen diese Woche Velké Hamry (Großhammer) und Desná (Dessendorf).

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In der vergangenen Woche sind in der Region Liberec 58 neue Corona-Fälle aufgetreten, die Woche zuvor waren es 56. Schulkinder wurden zweimal getestet. In Tschechien selbst gibt's mehr als 100 neue Betroffene. "Bisher handelt es sich um individuelle Fälle innerhalb der Familie", sagt Bezirkshygienikerin Zuzana Balašová. Der Krankheitsverlauf der meisten Infizierten sei mild. Den letzten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsministerium der Region Liberec am 21. Juni.

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