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Liberec: Impfzentren starten am Montag

An fünf Orten können sich Bewohner gegen das Coronavirus impfen lassen. Derweil gibt's so viele Neuinfektionen wie seit Wochen nicht mehr.

Das Impfzentrum in Liberec.
Das Impfzentrum in Liberec. © Petra Laurin

Fünf Impfzentren in der Region Liberec (Reichenberg) beginnen ab kommendem Montag mit der Arbeit. Dann können sich Bewohner in Liberec, Jablonec nad Nisou (Gablonz), Česká Lípa (Böhmisch Leipa), Jilemnice (Starkenbach) und Semily (Semil) gegen Covid--19 impfen lassen. In Betrieb werden sie täglich von 8 bis 16 Uhr sein. "Bis jetzt haben wir 15.600 Personen geimpft, ein Drittel davon mit beiden Dosen", sagt Hauptmann Martin Půta. Die Region förderte aus seinem Krisenfonds den schnelle Aufbau der Zentren mit einer Million Kronen (38.645 Euro).

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In Liberec befindet sich das Impfzentrum in einem Nebengebäude des Kreisamtes, in Jablonec nad Nisou in der Sporthalle, in Česká Lípa im Kulturhauszentrum und in Semily und Jilemnice in Krankenhäusern. Sobald die Region mehr Impfdosen bekommt, sollen weitere Stellen in Turnov (Turnau), Frýdlant (Friedland) und Tanvald (Tannwald) entstehen. Ab dem 1. März können sich in Tschechien außer Menschen über 70 Jahren auch Mitarbeiter des Schulwesens gegen Covid-19 impfen lassen.

In der Region sind vorige Woche 3.233 Neuinfektionen aufgetreten - etwa 500 Fälle mehr als die Woche zuvor und die höchste Zahl seit fünf Wochen. Die Impfung haben bisher nur zwei Prozent der Bewohner der Region erhalten. Das geht aus den Angaben hervor, die das Gesundheitsministerium in Prag am Freitagmorgen veröffentlicht hat.

Gleitzeitig steigt auch die Zahl von Menschen, die eine Intensivpflege brauchen. Von den rund 440 stationär aufgenommenen Patienten sind es 61. Für die Intensivpflege hat die Region nur noch sieben Betten frei. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in der Region schon 53.457 Corona-Fälle aufgetreten, 88 Prozent der Betroffenen inzwischen genesen, 753 sind gestorben, allein 38 während der vorigen Woche.

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