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Corona: Was gilt jetzt für Tschechien?

Ob zum Einkaufen, Tanken, Essen oder Urlaub: Die Reise nach Tschechien ist wieder möglich. Was bei kurzen und langen Aufenthalten beachtet werden muss.

Die Tschechische Grenze in Seifhennersdorf: Seit Mitte Mai problemlos passierbar - zumindest für den kurzen Aufenthalt.
Die Tschechische Grenze in Seifhennersdorf: Seit Mitte Mai problemlos passierbar - zumindest für den kurzen Aufenthalt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Löbau. Die Grenzen zu Tschechien sind seit Mitte Mai geöffnet. Deutschland gilt als Land mit mittlerem Infektionsrisiko. Trotz der Lockerungen gibt's aber bei der Einreise ins Nachbarland einiges zu beachten.

Am einfachsten haben es deutsche Besucher, die sich für weniger als 24 Stunden in Tschechien aufhalten - der sogenannte kleine Grenzverkehr. Sie sind von der Test- und Registrierungspflicht befreit. Bei längerem Aufenthalt gelten hingegen zwei Regeln: Eine elektronische Anmeldung per Online-Einreiseformular, deren Bestätigung an der Grenze oder auch später kontrolliert werden kann sowie ein negativer Corona-Test. Der per PCR sollte nicht älter als 72 Stunden, der Antigen nicht älter als 24 Stunden sein. Ausnahmen gelten nur für Kinder bis fünf Jahre, geistig Behinderte, Pendler und Mitarbeiter der Transportbranche.

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Bei einer individuellen Reise aus Deutschland nach Tschechien kann der Antigen- oder PCR-Test bis zu fünf Tage nach der Ankunft in Tschechien gemacht werden. Eine Anmeldung brauchen auch Geimpfte und Genesene. Geimpfte brauchen ein nationales Impfzertifikat aus Tschechien oder Deutschland, Genesene ein ärztliches Attest, dass sie innerhalb der letzten 180 Tage an Covid erkrankt waren.

Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Innenräumen und im öffentlichen Nahverkehr. Draußen besteht diese nicht, insofern ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Auch bei körpernahen Dienstleistungen und beim Sport in Innenbereichen ist die Maske überflüssig.

In Tschechien haben Geschäfte, Dienstleistungen, Gaststätten, Hotel und Wellness wieder geöffnet. Bei Kulturveranstaltungen im Inneren dürfen bis zu 1.000, außen bis zu 2.000 Personen zusammenkommen. Allerdings darf die maximal mögliche Kapazität in Einrichtungen nur bis 50 Prozent ausgelastet werden. In Gaststätten dürfen am Tisch maximal vier Personen aus verschiedenen Haushalten sitzen. Die Tische müssen einen Abstand von mindestens 1,5 Metern voneinander haben. Livemusik und Tanz sind untersagt, auch in Tanzklubs.

Für den Besuch von Gaststätten und Kulturveranstaltungen sowie Dienstleistungen gelten die "Drei G": Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen - wobei Selbsttests anerkannt werden. Neu ist auch eidesstattliche Erklärungen über eine Nicht-Infektiosität beziehungsweise darüber, dass man vor maximal 72 Stunden einen Selbsttest durchgeführt hat. Die Verantwortung liegt bei den Gästen. Die Nachweise müssen die Betreiber nicht kontrollieren. Diese Rolle übernehmen Polizei und Gesundheitsämter. Kein Nachweis zieht eine Strafe von 10.000 Kronen (fast 400 Euro) nach sich.

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