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Neuer Anlauf zum Lückenschluss Holzhau-Moldava

Ein EU-Projekt soll der Erzgebirgsbahn zum Durchbruch verhelfen. So könnte die grenzüberschreitende Bahnstrecke dann aussehen.

Von Steffen Neumann
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Das Viadukt von Hrob (Klostergrab) ist eines der Wahrzeichen der denkmalgeschützten Eisenbahn von Most nach Moldava.
Das Viadukt von Hrob (Klostergrab) ist eines der Wahrzeichen der denkmalgeschützten Eisenbahn von Most nach Moldava. © Ivan Dousa

Acht Kilometer Gleis fehlen zwischen dem sächsischen Holzhau und dem tschechischen Moldava. Seit Jahren fordern die Gemeinden zwischen Freiberg und Most (Brüx) eine Verbindung der bis 1945 durchgehenden Eisenbahn. Auch der Bezirk Ústí und die zuständigen EU-Abgeordneten sind dafür. Seit zwei Jahren haben es die Befürworter zudem schwarz auf weiß. Eine vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Auftrag gegebene Studie bestätigte, ein Lückenschluss ist möglich. Vor allem der touristischen Nutzung bescheinigte die Studie ein hohes Potenzial. Für den Gleisbau müssen sich Deutsche und Tschechen nicht einmal verständigen, denn auf tschechischer Seite führt das Gleis noch direkt bis zur Grenze. Gebaut werden müsste ausschließlich auf deutscher Seite.

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