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Zittau

Schweinepest breitet sich in Grenzregion aus

Die Einwohner jenseits der tschechisch-deutschen Grenze sind jetzt zur Hilfe bei der Bekämpfung verpflichtet.

Eine Veterinärmedizinerin untersucht einen Wildschweinkadavers auf die Afrikanische Schweinepest.
Eine Veterinärmedizinerin untersucht einen Wildschweinkadavers auf die Afrikanische Schweinepest. © dpa

Die Tschechen in der Grenzregion zu Löbau und Zittau sind nun von den Behörden offiziell verpflichtet worden, bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest zu helfen. Sie müssen den Fund eines toten Wildschweins sofort den Behörden melden. Grund dafür ist die zunehmende Zahl erkrankter Tiere.

Bereits seit dem 16. November 2020 ist die intensive Wildschweinjagd erlaubt. „Infiziertes Wild kommt hauptsächlich aus Deutschland und Polen“, informierte Filip Trdla, Sprecher des Bezirks Liberec. Für die höhere Abschussquote müssen die Nutzer der Jagdgebiete und die Jägerverbände sorgen.

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Der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen war Ende Oktober 2020 im Landkreis Görlitz nachgewiesen worden. Die Krankheit ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu einer hoher Sterblichkeit bei Haus- und Wildschweinen führt. Sie wird durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren, als auch indirekt wie zum Beispiel über die Nahrung übertragen. Für den Mensch ist sie ungefährlich. (lau)

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