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Bald gibt's lange Nachtfahrten im Skigebiet am Jeschken

Die neue Piste "Nová Skalka" wird zur Wintersaison beleuchtet sein. Eine Investition, die sich schnell auszahlen soll.

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Symbolbild © Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa

Das Skigebiet am Jeschken in Liberec erhält für diese Wintersaison eine neue beleuchtete Piste. Derzeit laufen die Arbeiten an der rund 1,5 Kilometer langen "Nová Skalka". "Wir haben noch vor den Sommerferien mit den Bauarbeiten begonnen und werden voraussichtlich bis Mitte Oktober fertig sein", sagt der Direktor des Skigebiets Jakub Hanuš gegenüber dem Nachrichtenportal drbna.cz. Dafür investiert der Betreiber Tatry Mountain Resorts (TMR) fast 17 Millionen Kronen (über 670.000 Euro). Bisher ist am Jeschken nur die 380 Meter lange F10-Piste beleuchtet.

"Wir versprechen, dass sich unsere Investition schnell auszahlt und empfinden sie als ein Sahnehäubchen der neuen Piste und ein Produkt, nach dem sich hier alle sehnen", Jakub Hanuš. Die Arbeiten an der neuen 1,5 Kilometer lange Skipiste liefen im vergangenen Herbst und ging zur Wintersaison 2020/2021 in Betrieb.

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Das Skigebiet mit insgesamt neun Pistenkilometern hat TMR seit Dezember 2017 für zehn Jahre von der Stadt Liberec (Reichenberg) gepachtet - mit der Option auf zehn weitere Jahre. Die Beleuchtung der "Nová Skalka" ist Teil einer Investition im Wert von 125 Millionen Kronen (knapp fünf Millionen Euro). Das Ziel: Engstellen auf den Pisten beseitigen und damit die Sicherheit der Skifahrer erhöhen, was laut Betreiber bisher die größte Schwäche des Gebiets war. Deshalb hat die neue "Nová Skalka" eine Breite von bis zu 45 Metern. Auch die alten Skipisten "Slalomák", "Liberecká" und "Beranova cesta" hat TMR ausbauen lassen. Das Projekt umfasst nun noch den Bau einer neuen Beschneiungsanlage, der nach Aussage von Jakub Hanuš im nächsten Jahr erfolgen soll.

Für das neue Skigebiet mussten voriges Jahr fast sieben Hektar Wald weichen, ebenso ein Felsvorsprung. Die von der Umgestaltung betroffene Fläche betrug sogar 8,5 Hektar. Dein Einschlag kritisierten Umweltorganisationen mit Blick auf die Klimaentwicklung, langfristige Wasserknappheit, Stabilität der Wälder und Bodenerosionen auf dem Jeschken. TMR reagierte darauf, verringte den Umfang der Eingriffe in die überwiegend aus Fichten bestehende Monokultur und erhöhte zum Ausgleich den Waldanteil ungenutzter Pisten. So sollten fast acht Hektar bepflanzt und erhalten werden.

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