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Ansturm auf Polens Skigebiete

Nach Corona-Lockerung: Riesen- und Isergebirge werden Mekka für Wintersportler. Die Tourismusbranche atmet auf.

Symbolbild
Symbolbild © Jean-Christophe Bott/Keystone/dpa

Tschechiens Parlament hat die Verlängerung des Corona-Notstands abgelehnt. Damit können theoretisch fast alle geschlossenen Einrichtungen wieder öffnen. Kreise wie Trutnov (Trautenau) waren wegen der Ausbreitung von Corona-Mutationen zuvor abgeriegelt worden, Deutschland schränkt Einreisen aus Tschechien nun auch stark massiv ein.

Polen hat indes die Corona-Auflagen gelockert. Hotels und Geschäfte sind auf. Das Vorgehen wird bis 26. Februar getestet. Seit der Ankündigung verzeichnet die Hotelbranche im Iser- und Riesengebirge bei Reservierungen einen Ansturm von Wintersportlern. In Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg) waren zunächst nur noch zwölf Prozent der erlaubten Bettenkapazitäten verfügbar, in Karpacz (Krummhübel) fünf, in Szklarska Porêba (Schreiberhau) vier und im Skigebiet Czarna Góra (Schwarzer Berg) noch acht Prozent. Świeradów-Zdrójs Bürgermeister Roland Marciniak hofft, dass der Kurort die seit Beginn der Pandemie aufgelaufenen Einnahmeverluste teils kompensieren kann. „Wir kalkulieren zwischen Dezember und Ende Februar normalerweise mit Einnahmen von rund 120 Millionen Zloty. Durch den amtlich verordneten Stillstand beliefen sich die Verluste der Unternehmen und der Stadtverwaltung auf 1,6 Millionen Zloty“, so Marciniak.

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Im Ort gibt es 8.000 Übernachtungsplätze, die Einbußen von Hotels und Pensionen summieren sich auf 72 Millionen Zloty, die Umsatzverluste der 42 Restaurants auf sieben Millionen Zloty. Ebenso machten die fünf Skiausleihstationen im Ort Einnahmeverluste in Höhe von sieben Millionen Zloty geltend, 400.000 Zloty die zehn Bergführer. Marciniak sei froh über den beschränkten Neustart. Touristen aus Deutschland müssen bei ihrer Rückkehr mit Quarantäne rechnen.

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